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Coburg

Coburger Convent: Am Marktfest am Dienstag wird nicht gerüttelt

Eine Verkürzung des CC-Pfingstkongresses ist vom Tisch. Eine deutliche Mehrheit hält an den fünf Veranstaltungstagen fest.



- Coburger Convent 2019 - Foto:

Coburger Convent 2019
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Coburg - Seit Jahrzehnten beginnt der Pfingstkongress des Coburger Convents (CC) am Freitagnachmittag mit dem Einzug der Präsidierenden auf dem Marktplatz. Die Tagung endet am darauffolgenden Dienstag mit einem fröhlichen Fest an gleicher Stelle, bei dem die Mitglieder der im CC zusammengeschlossenen rund 90 Landsmannschaften und Turnerschaften gemeinsam mit den Coburgern feiern. An dieser Tradition wird nicht gerüttelt. Der CGC, der Convent von Aktiven und Alten Herren im CC, hat am Samstag mit einer deutlichen Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen, den Antrag auf Verkürzung des Coburger Convents abzulehnen. "Der CGC hat damit zum Ausdruck gebracht, am Ablauf und der Tradition des Pfingstkongresses festzuhalten, gerade auch aus Verbundenheit zur Stadt und der Coburger Bevölkerung", erklärte CC-Pressesprecher Dr. Frank Klauss. Begründet worden war der Antrag einer CC-Verbindung damit, dass viele Kongressteilnehmer bereits am Pfingstmontag abreisen müssten, weil sie Vorlesungen an ihren Universitäten am Dienstag nicht versäumen könnten oder an ihrem Arbeitsplatz erscheinen müssten.

Für Kritik sorgte ein Video, das am Wochenende kurzzeitig auf der Facebook-Seite des Coburger Convents zu sehen war. Es zeigte einen eine Studentenmütze tragenden Godzilla, der mit seinem Feueratem die Fahnen der Grünen und der Antifa verbrennt. Frank Klauss bezeichnete den Streifen als "satirisches Werk", das ein Verbandsmitglied auf die Seite gestellt hatte, das dann aber wieder gelöscht wurde. Der Mann habe die teilweise heftige Kritik am CC und die Forderung, den Verband aus der Stadt zu verbannen, auf die Schippe nehmen wollen. "Das sollte man nicht ernst nehmen", so der Pressesprecher.

Der CC sei weiterhin zum Dialog mit seinen Kritikern bereit. Die heuer aus Termingründen ausgefallene Diskussionsveranstaltung zwischen Befürwortern und Gegnern des CC wolle man 2020 nachholen. Klauss: "Die Tür bleibt offen!"

Nicht von allen Coburgern als scherzhaft aufgenommen wurde die Rede von Kongressbeauftragtem Hans-Georg Schollmeyer beim Empfang der Stadt Coburg zum Auftakt des Pfingstkongresses am Freitagabend. Schollmeyer hatte sich dabei ironisch mit dem geplanten Hotelbau am Ketschenanger auseinander gesetzt und mit dem ihm eigenen Schalck im Nacken gesagt, einer ziele auf das Grundstück der alten Dreifachsporthalle, der andere auf den Anger und wieder ein anderer wolle den Rosengarten beseitigen (Neue Presse vom Samstag).

Der Kongressbeauftragte teilte am Montag - ohne Namen zu nennen - mit, er sei darauf angesprochen worden, "dass nicht die Bebauung und damit der Wegfall des Rosengartens geplant sei, sondern lediglich fünf Prozent der Fläche betroffen seien". Daraufhin stellte Hans-Georg Schollmeyer "noch einmal klar und richtig": Es sei ihm nicht um eine Einmischung in den Vorwahlkampf zu den Oberbürgermeister- und Stadtratswahlen 2020 gegangen, sondern darum, den Standort des Zeltes zu erhalten, das der CC zum Pfingstkongress in Coburg am Ketschenanger aufstellen lässt. "Natürlich haben wir auch aus unserer Sicht überhaupt nichts gegen ein Hotelbauprojekt und den damit verbundenen Ausbau von Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe des Kongresshauses", teilte Schollmeyer mit. Andererseits "wertschätzen wir als Gäste den Rosengarten in Coburg als einen schönen innerstädtischen Platz". Dass dieses Refugium nach dem Bau "nicht mehr das ist, was es einmal war, ist aber genauso klar. Es kommt also auf die Integration an, auch den Rosengarten in seiner Einmaligkeit zu erhalten". Schollmeyer: "Nur um das ging es, zugegeben überspitzt, in meinen Bemerkungen am Freitag und nicht um die Politik."

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Wolfgang Braunschmidt

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Veröffentlicht am:
10. 06. 2019
15:28 Uhr

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Wolfgang Braunschmidt

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Veröffentlicht am:
10. 06. 2019
15:28 Uhr



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