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Coburger Polizei jagt Gummibären-Bande

Sieben Mal versuchten Einbrecher im Gemeindegebiet von Ebersdorf ihr Glück. Der Sachschaden ist enorm. Die Beute fällt mehr als karg aus.



Im Gemeindegebiet von Ebersdorf bei Coburg sind Einbrecher unterwegs. Bisher haben sie es nur auf Firmengebäude abgesehen - mit wenig Erfolg. Symbolfoto: Silas Stein/ dpa
Im Gemeindegebiet von Ebersdorf bei Coburg sind Einbrecher unterwegs. Bisher haben sie es nur auf Firmengebäude abgesehen - mit wenig Erfolg. Symbolfoto: Silas Stein/ dpa  

Gleich mehrere Einbrüche in Ebersdorf, Großgarnstadt und Friesendorf beschäftigten aktuell die Beamten der Polizeiinspektion (PI) Coburg. In der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtstag versuchten Unbekannte, sich Zugang zu Firmen oder Werkstätten zu verschaffen. "Wir ermitteln in sieben Fällen wegen schweren Einbruchs oder zumindest dem Versuch", sagt PI-Sprecher Stefan Probst. Ziel der Unbekannten waren zum Beispiel ein Umzugsunternehmen, eine Spedition und ein Bürogebäude in Ebersdorf sowie in Friesendorf eine Putz- und Malerfirma und eine Kfz-Werkstatt.

In der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember wurde außerdem in die Kirche in Großgarnstadt eingebrochen. "Aufgrund der Spurenlage gehen wir davon aus, dass wir es immer mit den selben Tätern zu tun haben", betont Stefan Probst.

Hochprofessionell dürften diese nicht sein. "Beim Großteil der Einbrüche blieb es beim Versuch, ins Gebäude zu gelangen", weiß der PI-Sprecher. Gut gesicherte Eingangstüren und Fenster hätten Schlimmeres verhindert. "Allerdings ist der angerichtete Sachschaden mit knapp 12.000 Euro sehr hoch", so Probst. Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Beute mehr als karg ausfällt. "Wir haben einen Entwendungsschaden von 80 Euro. Dabei handelt es sich um zwei Geldkassetten, die die Unbekannten mitnahmen. Diese waren allerdings leer", verrät der Sprecher. Auch sonst spricht einiges dafür, dass die Täter nicht unbedingt zu einer professionellen Bande gehören. In einem Fall seien am Tatort Gummibärchen entwendet und noch vor Ort verzehrt worden. "Profieinbrecher klauen sicher keinen Süßkram und essen diesen auch noch. Sie haben es nur auf Bargeld oder Wertgegenstände abgesehen."

Ein schlecht gewähltes Ziel war auch die Kirche in Großgarnstadt. Dort öffneten die Einbrecher sechs Opferstöcke und fanden keinen einzigen Cent. "Die Stöcke werden nämlich nach jedem Gottesdienst geleert", erklärt Pfarrer Peter Trapp. Solche Aktionen könne man sich also sparen.

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Steffi Wolf

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Veröffentlicht am:
11. 01. 2019
21:32 Uhr

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Steffi Wolf

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11. 01. 2019
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