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Der Nikolaus kann kommen

Heute beginnt der vorweihnachtliche Markt in der Neustadter City. Das Programm verspricht Traditionelles und Neues. Ein besonderer Markt ist es für Manfred Maaser.



Detlef Heerlein lässt sich von Manfred Maaser (rechts) erklären, wie die Verkaufsstände auf dem Marktplatz aufgebaut werden. Foto: Tischer
Detlef Heerlein lässt sich von Manfred Maaser (rechts) erklären, wie die Verkaufsstände auf dem Marktplatz aufgebaut werden. Foto: Tischer  

Neustadt - Heute um 17.15 Uhr wird der Neustadter Nikolausmarkt von Oberbürgermeister Frank Rebhan eröffnet. "In diesem Jahr werden 32 Marktfieranten ihre Waren anbieten", informiert Manfred Maaser vom Ordnungsamt vorab. Das seien "etwa gleich viele wie letztes Jahr". Maaser hat seit 1993 jeden Nikolausmarkt organisiert, der in diesem Jahr ist für ihn etwas Besonderes. "Ich gehe im März in Ruhestand und es ist nach 25 Jahren mein letzter in dieser Funktion."

Öffnungszeiten

Der Nikolausmarkt ist heute von 16 bis 20 Uhr, samstags von 10 bis 20 Uhr und sonntags von 13 bis 19 Uhr.


Zeit für einen Rückblick. "Der Nikolausmarkt entwickelte sich aus dem Neustadter Nikolaustag, der früher im Rathaus durchgeführt wurde", erzählt Maaser. Da wurde kräftig improvisiert. "Da verkaufte die Betriebsfußballmannschaft der Stadt aus der Bratwurstbude einer hiesigen Metzgerei Puppen", schmunzelt Maaser noch, wenn er an die Anfänge zurückdenkt: "Doch die Leute waren da und die Docken gingen weg wie warme Semmeln."

Dann kam die Grenzöffnung und mit ihr musste zunächst wieder improvisiert werden, denn die Thüringer sorgten für einen immensen Besucherandrang. "1990 ging der Markt dann erstmals über zwei Tage. Die Stadt hatte dazu zehn Verkaufsstände aus Holz gekauft, die freilich mittlerweile auch dem Zahn der Zeit zum Opfer fielen", erläutert Maaser die weitere Geschichte.

Schließlich einigte man sich auf ein komplettes Wochenende. Zu der wohl schönsten Zeit des Jahres erstrahlt die Neustadter Innenstadt seither im festlichen Lichterglanz. Auf dem historischen Marktplatz sind am zweiten Adventswochenende 32 Händler und Verkaufsstände anzutreffen, die zu einem gemütlichen Bummel über den Nikolausmarkt und durch die Neustadter Altstadt einladen. Neben Glas- und Christbaumschmuck, Spielzeug aus Holz, Puppen und Plüschspielwaren finden die Besucher alles, um nicht nur Kinderaugen erstrahlen zu lassen. Als zusätzliche Attraktion wird am Samstag wieder eine große Tombola der Tschernobyl-Kinderhilfe durchgeführt.

Nach dem Eröffnungsabend nimmt der Nikolaus am Samstag ab 14 Uhr die Wunschzettel der Kinder persönlich entgegen. Am Sonntag, 9. Dezember, besuchen das Christkind und der Nikolaus um 16.45 Uhr den Weihnachtsmarkt.

Autor

Peter Tischer
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Veröffentlicht am:
06. 12. 2018
18:14 Uhr

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Peter Tischer

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06. 12. 2018
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