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Coburg

Die Stichwahl im Visier

Die CSU Grub am Forst nominierte ihre Kandidaten für den künftigen Gemeinderat. Zudem soll Andreas Oetter den Chefsessel im Rathaus erobern.



2. Bürgermeister Helfried Schreiner, CSU-Bürgermeisterkandidat Andreas Oetter und stellvertretender Kreisvorsitzender Günter Benning sind zuversichtlich, bei der Kommunalwahl im März 2020 gut abzuschneiden..	Foto: Kemnitzer
2. Bürgermeister Helfried Schreiner, CSU-Bürgermeisterkandidat Andreas Oetter und stellvertretender Kreisvorsitzender Günter Benning sind zuversichtlich, bei der Kommunalwahl im März 2020 gut abzuschneiden.. Foto: Kemnitzer  

Grub/F. - Auch der CSU-Ortsverband Grub am Forst schickt einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen. Bei der Nominierungsveranstaltung sprachen sich die stimmberechtigten Mitglieder mit großer Mehrheit für Andreas Oetter aus. Der 50-Jährige führt den CSU-Ortsverband, ist verheiratet und hat eine Tochter. Der Diplom-Verwaltungswirt ist im Bereich Computerforensik bei der Kriminalpolizei tätig.

Die Kandidaten

Die Kandidatenliste des CSU-Ortsverbandes Grub setzt sich wie folgt zusammen: 1. Andreas Oetter, 2. Andreas Oetter, 3. Dirk Sonntag, 4. Dirk Sonntag, 5. Lukas Neser, 6. Lukas Neser, 7. Uta Neser, 8. Manfred Florschütz, 9. Jürgen Franke, 10. Heiko Sonntag, 11. Heiko Hochberger, 12. Angelika Dietrich, 13. Uwe Kolb, 14. Michael Dietrich. Ersatz: Markus Alex, Wilfried Schmidt.


"Wir können bei diesen Wahlen nur gewinnen", zeigte sich Ehrenvorsitzender des CSU-Ortsverbands Wilfried Schmidt sicher. Die Mitglieder hätten sich mehrheitlich entschlossen, erneut einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zu stellen. Nach den Erfolgen bei den Landtags- und der Landratswahl glaube er fest daran, dass die Grüber CSU auch im März ein gutes Ergebnis erziele und mit Andreas Oetter in die Bürgermeisterstichwahl komme.

Oetter betonte, dass er nicht gegen seine Mitstreiter kandidiert, sondern sich aus Überzeugung und mit Herzblut einer sehr vertrauensvollen Aufgabe stellen wolle. "Wir haben die Möglichkeit dafür zu sorgen, dass Grub am Forst mit uns eine gute Zukunft haben wird", betonte der Kandidat mit Hinweis auf sein Wahlkampfmotto: "Gemeinsam in die Zukunft - packen wir’s an!"

Er versteht sich als Teamplayer, der mit einem sensationellen Team in den Wahlkampf zieht und absolut auf die Unterstützung vertraut. "Zuhören, Argumentieren, Dinge hinterfragen und bewerten und nach vollständiger Prüfung aller wichtigen Punkte Entscheidungen zu treffen, ist mein Maßstab für eine sehr gute Arbeit", versichert der Bürgermeisterkandidat, der mit Lukas Neser auch auf der CSU-Kreistagsliste vertreten ist.

Die bevorstehenden Kommunalwahlen bringen eine starke Veränderung für den Ortsverband mit sich, da viele langjährige Gemeinderäte nicht mehr antreten, während die künftigen Aufgaben vielfältig bleiben. Oetter betonte, er wolle diese angehen. "Wir werden, wir wollen und wir müssen auch eine Verjüngung unseres Ortsverbandes vollziehen, denn nur so können wir uns als CSU Grub am Forst aktiv in die Gestaltung und Entwicklung unserer Heimatgemeinde zukunftsfähig einbringen", kündigte er an. Hierfür brauche es ein großes Team, engagierte kreative Kandidaten und große gemeinsame Ziele. Oetter sieht dringenden Handlungsbedarf bei Bauplätzen in der gesamten Gemeinde samt modernem und bezahlbarem Wohnraumkonzept. Wichtig sei es, die Digitalisierung zielstrebig fortzusetzen und für transparente sowie bürgernahe Entscheidungen zu sorgen.

Für mehr Bürgerbeteiligung will der Kandidat den Bürgern eine Beteiligung bei der Gestaltung der Gemeinde ermöglichen, von der Ideenabfrage bis hin zu Entscheidungen bei relevanten Themen. Weiteres Entwicklungspotenzial sieht er im Wirtschaftsstandort Grub am Forst. Hier müsse bei neuen Unternehmen für die Gewerbegebiete geworben werden. Neben neuen altersgerechten Wohnformen, attraktiven und sicheren Spielplätzen, sind die Erweiterung der Barrierefreiheit und die Förderung des Ehrenamtes weitere Themen. "Grub muss eine Gemeinde der Generationen werden", so seine Forderung. Absolute Notwendigkeit habe ein Seniorenwohnheim, etwa in Form eines offenen Mehrgenerationenhauses mit aktiver Einbindung ins Ortsleben. Als "Juwel" bezeichnet Oetter die Blaufabrik. Unter der Betrachtung des Haushalts wolle er bei allen Projekten die Förderfähigkeiten prüfen. Als großes Plus des CSU-Ortsverbands Grub sieht er die Vernetzung und Kontakte zu den Mandatsträgern der verschiedenen Ebenen an.

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Alexandra Kemnitzer
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Veröffentlicht am:
06. 12. 2019
17:56 Uhr

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Alexandra Kemnitzer

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Veröffentlicht am:
06. 12. 2019
17:56 Uhr



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