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Coburg

Drei Jahrzehnte im Dienst der Caritas

Richard Reich erhält die Sozialmedaille. Damit wird sein großes Engagement gewürdigt.



Sozial-, Familien- und Arbeitsministerin Kerstin Schreyer überreichte Richard Reich, dem früheren Geschäftsführer der Caritas in Coburg, die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste. Foto: Gert Krautbauer / StMAS
Sozial-, Familien- und Arbeitsministerin Kerstin Schreyer überreichte Richard Reich, dem früheren Geschäftsführer der Caritas in Coburg, die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste. Foto: Gert Krautbauer / StMAS  

Coburg/München - Über 30 Jahre lang stellte sich Richard Reich in den Dienst der Caritas. Das würdigte die bayerische Staatsregierung mit der Verleihung der Staatsmedaille für soziale Verdienste. Die hohe Auszeichnung überreichte Sozial-, Familien- und Arbeitsministerin Kerstin Schreyer bei einem Festakt in München.

Sozialmedaille

Die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste wird an Personen verliehen, die sich in sozialen Bereichen besondere Verdienste um den Freistaat Bayern und seine Bürgerinnen und Bürger erworben haben. Die Auszeichnung wird seit 1970 alljährlich an etwa 20 Persönlichkeiten verliehen. Bislang sind 1059 Frauen und Männer mit der Sozialmedaille bedacht worden.

 

Schreyer betonte, dass sich der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Coburg unter der Leitung von Richard Reich als Geschäftsführer "zu einer wahren Vorzeigeinstitution in der Region" entwickelt habe. Beispielhaft nannte die Ministerin die Heilpädagogische Tagesstätte "Francesco" für Schulkinder, das breite Spektrum des Hilfsangebots in der Flüchtlingsarbeit sowie die Verwirklichung eines Hospizes in Coburg. Darüber hinaus brachte er sich auch erfolgreich als Geschäftsführer des Caritasverbands für den Landkreis Lichtenfels ein.

 

Richard Reich war im Juli 2018 als Geschäftsführer der Caritas Coburg verabschiedet worden. Die Arbeit für den Verband sei nicht nur seine Lebensaufgabe, sondern eine Berufung mit Herzblut gewesen, würdigte Vorsitzender Hermann Beckering damals. Oberbürgermeister Norbert Tessmer lobte, dass Richard Reich die Caritas gelebt habe. Er stehe für soziales Miteinander in Coburg.

Zu den Projekten, die Reich angestoßen hat, gehören auch die "Stadtteilmütter" in Wüstenahorn, das Kinderhaus "Leo", der interkulturelle Kinder- und Jugendtreff "Kaleidoskop", das Schulmateriallager "Grünstift" und das erfolgreiche Quartiersprojekt in Creidlitz. wb

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Veröffentlicht am:
14. 05. 2019
17:02 Uhr

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14. 05. 2019
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