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Coburg

Drei Profis fürs Stadtbild

Coburg hat wieder einen Beirat für Baukultur. Der Bau- und Umweltsenat entscheidet sich für Martin Schirmer, Eva Maria Lang und Norbert Diezinger.



Martin Schirmer
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Coburg - Sie sollen zum Einsatz kommen, damit in Zukunft architektonische Fehlentwicklungen vermieden werden: Im September 2018 hatte der Stadtrat beschlossen, einen Beirat für Baukultur einzurichten. Den Mitgliedern im Bau- und Umweltsenat oblag nun die Entscheidung, wer diesem Gremium angehören soll.

Dazu hatte der Leiter des Stadtbauamtes, Karl Baier, in den vergangenen Monaten viele Gespräche geführt und sich von Profis beraten lassen. Gestern präsentierte er dem Gremium nun zehn Architekten und Stadtplaner aus ganz Deutschland, die sich für solch einen Beirat eignen. Zwei von ihnen - darunter Peter Brückner vom Architekturbüro Brückner & Brückner Architekten aus Tirschenreuth, der für die Sanierung der Pfarrkirche St. Augustin verantwortlich waren - hatten dem Bauamtsleiter allerdings schon mitgeteilt, dass sie sich für den Beirat nicht zur Verfügung stellen können. Gerade Peter Brückner wäre ein Favorit des Gremiums gewesen.

Der Bau- und Umweltsenat entschied sich daher einstimmig für den Architekten und Stadtplaner Martin Schirmer aus Würzburg, die Architektin Eva Maria Lang aus München sowie den Architekten Norbert Diezinger aus Eichstätt. Als Ersatzmitglied wurde Ulrich Manz aus Bamberg bestimmt. Sie werden ab Juni oder Juli ihre Arbeit aufnehmen. "Geplant ist, dass es vier feste Termine im Jahr gibt", betonte Baier. Darüber hinaus könnte der Beirat bei dringenden Anliegen kurzfristig einberufen werden.

Laut Geschäftsordnung ist die Beiratsamtszeit auf jeweils zwei Jahre beschränkt. "Wobei nach Ablauf jeder Beiratsperiode zwei Mitglieder ausgewechselt werden. Die Mitgliedschaft darf zwei aufeinanderfolgende Perioden nicht übersteigen."

Der Beirat soll als unabhängiges Sachverständigengremium den Stadtrat und die Verwaltung unterstützen. Er begutachtet Vorhaben von besonderer städtebaulicher Bedeutung in ihrer Auswirkung auf das Coburger Stadt- und Landschaftsbild unabhängig von ihrer Qualität und Größe. Die Mitglieder dürfen ihren Wohn- und Arbeitssitz nicht innerhalb eines 50-Kilometer-Radius um Coburg haben. Außerdem dürfen sie während ihrer Tätigkeit nicht in Coburg planen oder bauen.

Unbekannte sind die meisten Beiratsmitglieder trotzdem nicht: Martin Schirmer hat bereits die Rahmenplanung für den Schlachthof realisiert, die Münchnerin Eva Maria Lang war Preisrichterin in der Ketschenvorstadt sowie in Wüstenahorn engagiert und beim Ersatzmitglied Ulrich Manz handelt es sich um einen gebürtigen Coburger, der beim Ideenwettbewerb Bürgerhaus Wüstenahorn den dritten Platz belegt hat. sw

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Veröffentlicht am:
15. 05. 2019
17:22 Uhr

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15. 05. 2019
17:22 Uhr



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