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Coburg

Edles Blech lockt viele Fans an

Bei einem Treffen zeigen Besitzer ihre historischen Fahrzeuge. Besondere Hingucker sind eine alte Drehleiter und ein leuchtfarben lackierter VW-Käfer.



VW Ostermann aus dem Jahr 1968 mit 44 PS.
VW Ostermann aus dem Jahr 1968 mit 44 PS.   » zu den Bildern

Coburg - Ein Oldtimertreffen der besonderen Art nutzen viele Besucher und Liebhaber von historischen Fahrzeugen zum fachkundigen Meinungsaustausch. Bereits zum vierten Mal gab es auf dem Gelände des Sachverständigenbüros KÜS in der Coburger Wassergasse ein Treffen von Autos und Zweirädern, die mindestens 30 Jahre alt sind." Wir wollen gerne Benzingespräche führen", bekannte Veranstalter Andreas Stirner. Er selbst restauriert Oldtimer und hat sich in diese Raritäten verguckt. Mehr als 100 solcher Schmuckstücke waren am Sonntag zu bestaunen. "Nur gucken - nicht anfassen", war die Botschaft an die vielen Besucher. Die stolzen Besitzer standen jedoch parat und gaben bereitwillig Auskunft über ihre "Schätze".

Die "DL 10", ein Magirus Deutz Mercur 150 aus dem Jahr 1963, war sicher das auffälligste Fahrzeug des Treffens. Es war das ehemalige Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Coburg und ist heute im Besitz des Feuerwehrvereins. Ein VW-Käfer mit der Signallackierung Leuchtorange war im Jahr 1973 für 7220 Deutsche Mark zu kaufen. Noch heute ist dieser Käfer in einem Top-Zustand und war aufgrund seiner Lackierung schon von Weitem ein Blickfang.

15.09.2019 - Oldtimertreffen in Coburg - Foto: Wolfgang Desombre

Oldtimertreffen in Coburg
Oldtimertreffen in Coburg
Oldtimertreffen in Coburg
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Oldtimertreffen in Coburg
Oldtimertreffen in Coburg
Oldtimertreffen in Coburg
Oldtimertreffen in Coburg
Oldtimertreffen in Coburg
Oldtimertreffen in Coburg

Einen besonders interessanten Oldtimer hat der Rödentaler Michael Neumann präsentiert. Der Austin Seven aus dem Jahr 1927 ist mit einer Seilzugbremse ausgestattet und wird bis zu 70 Stundenkilometer schnell. In den Jahren von 1922 bis 1939 wurden 290 000 Stück produziert. Michael Neumann ist ein großer Fan von solchen Fahrzeugen und scherzte ein wenig, als er sagte, seine Austin sei der einzige Oldtimer des Treffens. In seiner Obhut sind ferner noch ein Dixie 28, ein Austin Seven von 1934 und ein Austin Nippy von 1935. Dieser hat mit 11 PS doppelt so viel Leistung wie der ausgestellte Austin Seven mit 743 Kubikzentimeter. Rein zufällig sei er über seine Errungenschaft gestolpert und hat den Austin Seven mit englischer Zulassung von Bad Tölz nach Rödental geholt. Nur die Blinker habe er nachrüsten müssen, berichtete Michael Neumann. Das überschwere Seitenwagengespann der Wehrmacht gehört Hubertus Franz. Es wurde im August 1944 produziert und hat als Besonderheit vier Vorwärts-, vier Gelände- und einen Rückwärtsgang. Es sei das modernste Fahrzeug zu jener Zeit gewesen und mit einer 100-prozentigen Differentialsperre ausgerüstet. Das Kradschützengespann, so Hubertus Franz, sei das erste Motorrad mit einer Öldruckbremse und sehr aufwendig verarbeitet gewesen.

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Wolfgang Desombre
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Veröffentlicht am:
15. 09. 2019
17:36 Uhr

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Wolfgang Desombre

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Veröffentlicht am:
15. 09. 2019
17:36 Uhr



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