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Coburg

Ein Lichterteppich für Flaneure

Die Nacht der Kontraste hat Coburg einmal mehr verzaubert. Von der Südstadt bis hoch zur Veste genossen rund 10.000 Besucher kulturelle Highlights.



Faszinierend: Lichtinstallationen, Musik und die Möglichkeit, Räume zu sehnen, die sonst verschlossen sind, zogen 10.000 Besucher am Samstag in ihren Bann.
Faszinierend: Lichtinstallationen, Musik und die Möglichkeit, Räume zu sehnen, die sonst verschlossen sind, zogen 10.000 Besucher am Samstag in ihren Bann.  

Coburg - Er war schon praktisch, der Pendelbus. Vollgepackt zog er zwischen der Max-Brose-Straße und der Veste seine Kreise - und brachte die Besucher der 14. Nacht der Kontraste vor allem hinauf zur alten Burganlage. Dort begannen viele der ungefähr 10.000 Besucher ihren Rundgang durch die in ein Lichtermeer getauchte Stadt. An insgesamt 23 Stationen erlebten sie kulturelle Highlights.

08.09.2018 - "Nacht der Kontraste" in Coburg - Foto:

"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
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"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg
"Nacht der Kontraste" in Coburg

So voll wie an diesem Samstag ist es in den Coburger Museen wohl selten. Dich gedrängt bestaunten die Besucher in den Kunstsammlungen der Veste Werke von Lukas Cranach und Zeichnungen von Rembrandt. Jung und Alt suchten in der Luther-Stube den Tintenfleck, den der Reformator nach einem Kampf mit dem Teufel hinterlassen haben soll.

Draußen im Burghof ging es heiter zu. Zu später Stunde sang sich die A-cappella-Formation "Viva Voce" selbst ein Geburtstagsständchen. Die Herren im feinen Zwirn sind vielen Coburgern wegen ihrer Auftritte bei dem Musikspektakel auf Kloster Banz ein Begriff.

Mit einem Lied im Ohr machten sich viele zu einem Bummel durch den Hofgarten auf. Dort gab es allerhand zu entdecken: Feuerjongleure, Sternenregen und jede Menge Lichtinstallation. Und natürlich ließ sich der eine oder andere zauberhafte Ausblick auf die beleuchtete Veste erhaschen. Ein besonderes Highlight war der in magisches Licht getauchte Herzog-Alfred-Brunnen.

So manch einer ließ sich die Chance nicht entgehen, die Tiere im Naturkundemuseum zu nächtlicher Stunde zu bestaunen - begleitet von jazzigen Klängen von "Big Fish". Nur ein paar Schritte entfernt bot sich auf den Arkaden ein herrlicher Blick auf den Schlossplatz und die von Lasern angestrahlte Ehrenburg.

Zum ersten Mal konnten die Coburger in den Keller der ehemaligen Residenz der Herzöge hinabsteigen. War die steile Treppe bezwungen, ging es durch lange Gänge mit Heizungsrohren, an deren Ende Jazzpianist Andy Houscheid die Gäste unterhielt. Natürlich waren auch die prächtigen Räume einige Stockwerke weiter oben geöffnet. Im Riesensaal sorgte das Feuerbach Quartett für festliche Stimmung. Die Musiker interpretierten bekannte Pop Songs auf ihren Streichinstrumenten.

Ruhig wurde es etwas abseits vom Trubel. In der Morizkirche gab es Bibelgeschichten zu hören, transportiert in die heutige Zeit. Sogar an das Thema Erotik wagte sich die Gemeinde, denn auch die gibt es im Buch der Bücher.

Eine Neuerung gab es in Sachen Veranstalter. Zum ersten Mal holte sich die Coburger Landesstiftung die Agentur Streckenbach mit ins Boot. Deren Geschäftsführer, Oli Schneider, ist mit dem Einstand hoch zufrieden. "Wir freuen uns über die geglückte Premiere. Und sagen herzlich Danke an alle Beteiligten, Künstler wie Besucher", sagte er am Tag danach. Nach einer achtmonatigen Planungszeit habe er nun etwas Zeit zum Durchschnaufen.

Autor
Katja Diedler

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Veröffentlicht am:
09. 09. 2018
22:27 Uhr

Aktualisiert am:
09. 09. 2018
22:27 Uhr

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Katja Diedler

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09. 09. 2018
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