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Coburg

Ein "Quantensprung" für die Wehr

Die Haarbrückener Truppe freut sich nicht nur über ein saniertes Gerätehaus. Mit einem neuen Fahrzeug ist man nun auch bestens für künftige Einsätze gerüstet.



Oberbürgermeister Frank Rebhan übergab das neue Einsatzfahrzeug MLF an die Haarbrücker Wehr.
Oberbürgermeister Frank Rebhan übergab das neue Einsatzfahrzeug MLF an die Haarbrücker Wehr.  

Haarbrücken - Großer Bahnhof für die Feuerwehr Haarbrücken. Kommandant Marcus Kaschny begrüßte "das halbe Dorf", um das Gerätehaus nach umfangreicher Sanierung und Ausbau sowie das neue Löschfahrzeug offiziell einzuweihen.

Über 500 000 Euro wurden dazu in die Hand genommen. "365 000 Euro hat die Erweiterung der Nutzfläche sowie der Umbau des Gerätehauses inklusive Ölabscheider verschlungen", gab Baubürgermeisterin Elke Protzmann bekannt "28 000 Euro davon hat die Regierung von Oberfranken gefördert, 35 000 Euro betrug der Eigenleistungsanteil der Feuerwehr und die Stadt hat 265 000 Euro beigesteuert."

Oberbürgermeister Frank Rebhan war es vorbehalten, das neue Einsatzfahrzeug "MLF für Mittleres Löschfahrzeug" als Ersatz für das 34 Jahre alte Vorgängermodell vorzustellen. "Rund 198 000 Euro hat es gekostet, wovon die Regierung 51 000 Euro Fördermittel beisteuerte." Bei der Gerätebestückung habe man besonders auf die Ausrüstung für Sturm- und Unwetterschäden geachtet, so Rebhan.

"Die Haarbrücker Wehr ist dank einer Jugend- und einer Kinderfeuerwehr sowie den weiteren Aktiven eine sehr funktionsfähige Wehr", lobte Rebhan. Das neue Fahrzeug sei im Gegensatz zum alten ein Quantensprung, freute sich Kaschny über die Beschaffung. "Wir sind wieder auf dem neuesten Stand der Technik und haben damit ganz andere Möglichkeiten, Hilfe zu leisten."

Kreisbrandrat Manfred Lorenz zeigte auf, dass man damit auch im Umfeld der Kernstadtwehr leistungsfähige Feuerwehren habe. Lorenz dankte der Stadt, die damit wieder bewiesen habe, dass sie hinter ihren Feuerwehren stehe. "Für weitere Projekte werden auch wieder Gelder zur Verfügung stehen", blickte Lorenz wohl auch in Bezug zum Gerätehausneubau in Wildenheid nach vorne.

Kreisbrandmeister Andreas Steller erläuterte, wie wichtig der 2015 aufgestellte Beschaffungsplan sei, dem alle Kommandanten zugestimmt hätten. Steller ging auf die veränderten Einsätze der Feuerwehren ein, die sich hin zur technischen Hilfeleistung bewegten. Auch Steller hob die Wichtigkeit der kleinen Wehren hervor. "Jede ist in ihrem Bereich eine Elitefeuerwehr."

Schließlich ging Stadtbrandmeister Florian Höfner auf die Schlagkraft der Haarbrücker Wehr ein: "Vor dem neuen MLF gab es ein TSF und davor einen Opel Blitz." Das neue MLF ermögliche nun selbstständige Einsätze: "Wenn früher zum Beispiel die Brandmeldeanlage einer hiesigen Firma Alarm schlug, dann musste die Kernstadtwehr mit ausrücken. Jetzt kann die Haarbrücker Wehr alleine den ersten Angriff fahren." Bevor Kaschny den offiziellen Teil beendete, zeigte er auf, dass 1090 Stunden an Eigenleistung von meinen Feuerwehrkameraden geleistet wurden, um den Umbau in den letzten zwei Jahren zu ermöglichen.

Den Gottesdienst gestalteten der evangelische Religionspädagoge Martin Frenkler und die katholische Religionspädagogin Martina Braun, der Posaunenchor St. Georg unter der Leitung von Wolfgang Friedrich umrahmte zudem die Feier musikalisch.

Autor

Peter Tischer
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
15. 04. 2019
17:18 Uhr

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Peter Tischer

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15. 04. 2019
17:18 Uhr



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