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Coburg

Ein offenes Haus

Das neue IT- und Medien-Center der Hochschule Coburg feiert Richtfest. Der 28,5 Millionen Euro teure Bau wird das neue Herzstück des Campus.



Hier werden bis September 2020 die Bibliothek, aber auch Arbeitsräume für die Studierenden entstehen.
Hier werden bis September 2020 die Bibliothek, aber auch Arbeitsräume für die Studierenden entstehen.   » zu den Bildern

Coburg - Auch wenn das neue IT- und Mediencenter der Hochschule Coburg derzeit noch ein Rohbau ist, schon jetzt ist ersichtlich: Hier herrscht jede Menge Durchblick. Eine 100 Meter lange transparente Sichtachse zieht sich durch das Haus, das nach seiner Fertigstellung die Bibliothek, das Hochschulrechenzentrum, die Computerräume für die technischen Studiengänge und Gruppenarbeitsplätze für Studierende beherbergen wird. "Ein prägendes Element des Neubaus" und "ein offenes Haus" findet die Regierungspräsidentin von Oberfranken, Heidrun Piwernetz. Sie attestiert dem Gebäude daher eine "einzigartige städtebauliche Wirkung".

Der Bau

Das neue IT- und MedienCenter der Hochschule Coburg kostet knapp 28,5 Millionen Euro und wird künftig die Bibliothek, das Hochschulrechenzentrum, die Computerräume für die technischen Studiengänge und Gruppenarbeitsplätze für Studierende umfassen.

Eröffnung wird zum Wintersemester 2020/21 anvisiert. Das Gebäude hat eine Nutzfläche von 3650 Quadratmetern.

Der Startschuss für die große Baumaßnahme am Campus Friedrich Streib fiel bereits im Frühjahr 2012. Damals stellte die Hochschule einen Bauantrag beim Bayerischen Wissenschaftsministerium. Dieser sah nebem dem IT- und MedienCenter den Bau eines Parkdecks sowie des Zentrums für Mobilität und Energie vor. Das Parkdeck ist seit Herbst 2016 fertig gestellt. Im Zentrum für Mobilität und Energie wird seit Frühjahr 2018 geforscht.

Am Bau beteiligt sind neben dem Freistaat Bayern (Finanzierung), das Bayerische Wissenschafts- und das bayerische Bauministerium, das Architekturbüro AV 1 aus Kaiserslautern sowie das Staatliche Bauamt Bamberg. 90 Prozent der Aufträge werden von Firmen aus der Region realisiert.

Piwernetz war am Donnerstag an die Hochschule gekommen, um mit geladenen Gästen - darunter die bayerischen Landtagsabgeordneten Martin Mittag (CSU), Michael Busch (SPD) und Martin Böhm (AfD) Richtfest zu feiern. Der "Bildungshügel hoch über Coburg" würde derzeit mehr als 5000 Studierende beherbergen - Tendenz steigend. Die Anziehungskraft der Hochschule käme aber nicht von ungefähr. "Dafür braucht es Mut und Weitblick", so Piwernetz, die auf bauliche Meilensteine rund um den Campus blickte - zum Beispiel das im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichnete Parkdeck, das mit seinen 530 Stellflächen seit 2016 nicht mehr aus dem Alltag der Hochschule wegzudenken sei.

 

Nicht anders soll es mit dem IT- und Mediencenter werden. Läuft alles auch weiter nach Plan, kann es im September 2020 seinen Betrieb aufnehmen. Fast 3650 Quadratmeter Fläche stehen den Nutzern dann zur Verfügung. "Der Neubau stellt Weichen für die Zukunft", ist sich die Regierungspräsidentin sicher.

Verantwortliches Architekturbüro für den Bau ist AV1 Architekten aus Kaiserslautern. Deren Ideen hatten sich im Vorfeld beim Realisierungswettbewerb durchgesetzt und waren auch schon beim Parkhaus direkt daneben umgesetzt worden. Dafür gab es kürzlich eine Auszeichnung für gute Bauten in Franken. Der Neubau jetzt werde sicher auch ganz vorne bei Prämierungen mitspielen, ist sich die Regierungpräsidentin sicher.

Zweite Bürgermeisterin Birgit Weber wünschte sich, dass die Hochschule "noch weiter ins Tal hinunter geht. Die Stadt liebt ihre Studenten. Wir sind so stolz", betonte sie.

"Wir haben Visionen, wir haben Ideen und es wird noch viel passieren", versprach Prof. Dr. Christiane Fritze, die Präsidentin der Hochschule. "Weil ich in der Konzeptphase des Baues noch gar nicht an Bord war, bin ich sehr gespannt, was hier entsteht", bekannte sie. Ihr Dank sowie der von Jürgen König, dem Behördenleiter des Staatlichen Bauamtes Bamberg, ging in erster Linie an die Handwerker, "die bei Wind und Wetter, Regen oder brüllender Hitze teils bis in den frühen Abend am Werk sind." Den Richtspruch nahm die Firma Angermüller vor. Nur eines der vielen regionalen Unternehmen, die am Bau eingesetzt sind.

Autor
Steffi Wolf

Steffi Wolf

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Veröffentlicht am:
27. 06. 2019
19:40 Uhr

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Steffi Wolf

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Veröffentlicht am:
27. 06. 2019
19:40 Uhr



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