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Coburg

Einigung bei Gaudlitz

Die Unternehmensleitung der Gaudlitz GmbH, Coburg, Betriebsrat und Industriegewerkschaft Metall (IGM) haben sich am Freitagnachmittag über den Sozialplan zur Restrukturierung des Betriebs geeinigt.



Bei Gaudlitz sind 100 Arbeitsplätze in Gefahr. Verhandlungen über einen sozialverträglichen Abbau der Stellen sind gescheitert. Gewerkschaft und Arbeitgeber beschuldigen sich gegenseitig.	Archivbild
Bei Gaudlitz sind 100 Arbeitsplätze in Gefahr. Verhandlungen über einen sozialverträglichen Abbau der Stellen sind gescheitert. Gewerkschaft und Arbeitgeber beschuldigen sich gegenseitig. Archivbild  

Coburg - Das teilte Martin Rehm, Marketingleiter bei Gaudlitz, mit. Jürgen Apfel, 1. Bevollmächtigter der IGM, bestätigte gegenüber der Neuen Presse die Einigung.

Der Zulieferer für die Medizin- und Automobilindustrie muss wegen seiner angespannten wirtschaftlichen Lage nach einem Auftragsrückgang Personal entlassen. Wie viele der 261 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Coburg gehen müssen, steht noch nicht fest.

Zuletzt waren die Abfindungsquote und die Transfergesellschaft strittig. "Nachdem seitens der Geschäftsführung erneut deutliche Zugeständnisse angeboten wurden und die Hand noch weiter ausgestreckt wurde", sei es am Freitag zu einer Einigung gekommen, heißt es in der von Gaudlitz verbreiteten Mitteilung. Es sei ein umfangreiches Paket aus Abfindungen, Arbeitsplatzvermittlung und der Einrichtung einer Transfergesellschaft - nach Informationen der NP Connect in Neustadt bei Coburg - geschnürt worden. Der Großteil der Arbeitsplätze werde erhalten bleiben, die Belegschaft am Montag über Details informiert.

IGM-Bevollmächtigter Jürgen Apfel sagte gegenüber der NP, "am Ende war uns wichtig dass es eine Einigung mit der Gaudlitz-Unternehmensleitung gibt". Apfel kündigte für Anfang nächster Woche eine Stellungnahme der IG Metall an. Zuvor müsse die Einigung mit der Belegschaft erörtert werden. wb

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Veröffentlicht am:
11. 10. 2019
16:30 Uhr

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11. 10. 2019
16:30 Uhr



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