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Coburg

Fällung beginnt im November

Poröse Stämme machen die Entfernung der Bäume unvermeidbar. Doch weil der Maschinenring so viele Einsätze wegen der Borkenkäfer hat, verzögern sich die Arbeiten.



Porös: Bürgermeister Udo Döhler (rechts) und Bauhof-Mitarbeiter Michel Domanski zeigten Ende Juni vergangenen Jahres, wie Schädlinge und Pilze den Bäumen im Wäldchen zwischen der Bertelsforder- und Meininger Straße zugesetzt haben. Aus Sicherheitsgründen ist eine Fällaktion unvermeidbar.	Archivbild: Christoph Scheppe
Porös: Bürgermeister Udo Döhler (rechts) und Bauhof-Mitarbeiter Michel Domanski zeigten Ende Juni vergangenen Jahres, wie Schädlinge und Pilze den Bäumen im Wäldchen zwischen der Bertelsforder- und Meininger Straße zugesetzt haben. Aus Sicherheitsgründen ist eine Fällaktion unvermeidbar. Archivbild: Christoph Scheppe  

Dörfles-Esbach - Bürgermeister Udo Döhler berichtete anlässlich der Gemeinderatssitzung über die stockende Fällung im Pappelwald. Dort sollten 150 Pappeln gefällt werden durch den Maschinenring. Der milde Winter und wenig Frost verhinderte die Fällung. Aus Naturschutzgründen dürfen derartige Arbeiten von März bis September nicht durchgeführt werden. Döhler fragte beim Maschinenring an, ob ab Oktober diesen Jahres der Auftrag ausgeführt werden kann. Jedoch aufgrund der katastrophalen Borkenkäfersituation sind anderweitige Einsätze von Vorrang. Zugesichert wurde Anfang November mit der Fällung zu beginnen, sofern die Witterung es zulässt. Mit der Alternative, einen anderen Bewerber beauftragen, konnte der Gemeinderat sich nicht anfreunden.

Der für Anfang November vorgesehene Probetrieb einer Stadtbushaltestelle an der ehemaligen Passchendaele-Kaserne wird vorläufig nicht vorgenommen. Das Angebot der SÜC wird eventuell erst 2021 in Anspruch genommen. Die Gründe sind die Corona-Situation, weswegen mit einer geringen Frequentierung zu rechen sei, und die Kosten in Höhe von rund 18 000 Euro. Allerdings soll dieser Betrag im Haushalt 2021 zunächst vorgesehen werden. Bei einer Normalisierung wird sich der Gemeinderat erneut mit der Frage beschäftigen. Dazu Gemeinderat Peter Schneider: "Weiter im Auge behalten."

"Wir haben alles bekommen, was zu bekommen war", analysierte der Bürgermeister in Anspielung auf A 73, ICE-Strecke und Stromleitung den Tagesordnungspunkt "Beitritt zur Interessengemeinschaft Bahnlückenschluss Coburg-Südthüringen". Deshalb beschloss das Gremium einstimmig keinen Beitritt. Allerdings möchte die Gemeinde aktiv mitwirken, wenn es um ein eventuelles Raumordnungsverfahren und die Planfeststellung gehen wird. Betont wurde, dass eine Reaktivierung der ehemaligen Werrabahn durch das Gemeindegebiet wegen der Bebauung unmöglich ist und die Durchfahrt von Dörfles-Esbach durch eine weitere Variante, der Einschleifung aus der ICE-Neubautrasse, zu einer nicht hinzunehmenden Erhöhung der Taktfrequenz führt. Ohnehin sei Dörfles-Esbach durch drei Bahnübergänge mit längeren Wartezeiten derzeit genug "gebeutelt". Döhler meinte dazu: "Ich halte die Strecke über Bad Rodach für sinnvoll."

Im nächsten Jahr wird die Gemeinde Dörfles-Esbach zudem weitere Defibrillatoren kaufen. Die genauen Standorte müssen noch festgelegt werden. Für die Emil-Fischer-Grundschule sollen weitere digitale Leihgeräte angeschafft werden im Rahmen des bayerischen Sonderprogrammes.

Die Gedenkveranstaltung "Volkstrauertag" wird in der evangelischen Kirche durchgeführt. Im Gegenzug kann am Heiligabend der Gottesdienst auf dem Platz hinter der Turnhalle im Freien abgehalten werden. Unter Corona-Auflagen wird die vorgeschriebene Bürgerversammlung im November in der Schulturnhallte abgehalten werden.

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Lothar Weidner
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Veröffentlicht am:
19. 10. 2020
00:00 Uhr

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Autor

Lothar Weidner

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Veröffentlicht am:
19. 10. 2020
00:00 Uhr



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