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Coburg

Finanzsenat erhöht Zuschuss für die Waldorf-Schule

Der Verein, der die Coburger Rudolf-Steiner-Schule betreibt, erhält derzeit einen Zuschuss von 400 Euro pro Jahr und Schüler.



Coburg - Diese freiwillige Leistung der Stadt wird vom Schuljahr 2020/2021 an auf 500 Euro pro Schüler steigen. Das hat der Finanzsenat der Stadt Coburg am Dienstag mit großer Mehrheit beschlossen.

Grundschulen in Randlagen erhalten WLAN

Die Stadt Coburg hat inzwischen 17 der 21 Schulen in Coburg mit kabellosem Internet (WLAN) ausgestattet. Es fehlten lediglich die Einrichtungen in den Randgebieten der Stadt: die Grundschule Ketschendorf, die Grundschule Neuses sowie die Melchior-Franck-Grundschule mit ihrem Schulhaus in Scheuerfeld. Das wird sich ändern. Dafür fallen Kosten in Höhe von rund 188 000 Euro an. Knapp 137 000 Euro kommen aus einem staatlichen Fördertopf, für die Stadt bleibt ein Eigenanteil von rund 36 000 Euro. Der Finanzsenat bewilligte die Mittel einstimmig.

 

Auf die Tagesordnung kam der Punkt, weil der Trägerverein der freien Waldorfschule eine Erhöhung des Zuschusses beantragt hatte. Laut Schulamtsleiter Klaus Anderlik forderte er eine Anpassung an den sogenannten Gastschulbeitrag, der beläuft sich in Bayern auf 1525 Euro pro Schüler und Jahr. Das habe der Kultur- und Schulsenat in seiner vorhergehenden Sitzung einstimmig abgelehnt. Eine Begründung war, dass viele Kommunen solche privaten Schulen nicht oder mit weit geringeren Beiträgern förderten. Ganz streichen wollte der Senat den Zuschuss nicht, weil die Einrichtung ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft in Coburg sei. Er war bereits im Rahmen der Haushaltskonsolidierung stufenweise gesenkt worden. Der Landkreis hatte seine Förderung entsprechend angepasst.

 

In der Sitzung am Dienstag sprachen sich unter anderem Horst Geuter (Pro Coburg), Wolf-Rüdiger Benzel (parteilos), Gerhard Amend (CSB) und Bettina Lesch-Lasaridis (SPD) für eine Erhöhung der Förderung auf 500 Euro aus. Friedrich Herdan (CSU/JC) brachte sogar eine Steigerung auf die ursprünglich geforderten 1525 Euro ins Spiel, weil die Schule ein wichtiger Standortfaktor für die Unternehmen sei.

Kritisch äußerte sich unter anderem Hans-Herbert Hartan (CSU/JC). "Ähnliche Einrichtungen in anderen Städten erhalten keine Förderung." Zum anderen befürchtete er eine "Entmischung" der Schülerschaft, vor allem auch, weil überall neue Privatschulen entstünden.

Norbert Tessmer kritisierte im Anschluss, dass Sparmaßnahmen nun kurz vor der Wahl rückgängig gemacht werden. "Ich war nie jemand, der an der Bildung sparen wollte, wurde dafür aber auch viel gegeißelt." kadi

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Veröffentlicht am:
14. 01. 2020
17:54 Uhr

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Veröffentlicht am:
14. 01. 2020
17:54 Uhr



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