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Coburg

Flüchtlinge und die Suche nach Fachkräften

Die Wirtschaftsjunioren hinterfragen, ob sich Migranten in Firmen eingliedern lassen. Dazu laden sie zu einer Podiumsdiskussion ein.



Können Flüchtlinge das Facharbeiterproblem von Coburger Unternehmen lösen? Dieser Frage geht eine Podiumsdiskussion nach, die die Wirtschaftsjunioren der IHK organisiert haben.	Foto: Martin Schutt / dpa
Können Flüchtlinge das Facharbeiterproblem von Coburger Unternehmen lösen? Dieser Frage geht eine Podiumsdiskussion nach, die die Wirtschaftsjunioren der IHK organisiert haben. Foto: Martin Schutt / dpa  

Coburg - Die Wirtschaftsjunioren der IHK zu Coburg ziehen im Rahmen einer Podiumsdiskussion am 14. November im Rathaussaal der Stadt Coburg eine Zwischenbilanz zur Flüchtlingskrise. Gemeinsam mit Experten der regionalen Wirtschaft erörtern sie die Fragestellung, ob Flüchtlinge das Fachkräfteproblem lösen.

Die Teilnehmer am Podium sind Bianca Bohrer, Brigitte Glos, Werner Schmidt, Friedrich Herdan und Thomas Kaeser. Bei der Podiumsdiskussion wollen die Wirtschaftsjunioren mit den Expertinnen und Experten herausfinden, ob sich Flüchtlinge in Unternehmen eingliedern lassen. Zudem sollen Schwierigkeiten angesprochen und mögliche Lösungsansätze diskutiert werden.

Bianca Bohrer von der Regierung von Oberfranken berät und begleitet Unternehmen bei der Akquise, Einstellung und Beschäftigung von Geflüchteten. Brigitte Glos, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Bamberg/Coburg, kümmert sich mit ihrem Team gemeinsam mit sieben Jobcentern um die Vermittlung von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung. Friedrich Herdan, Vorsitzender der Geschäftsführung der Langenstein & Schemann GmbH und Präsident der Industrie- und Handelskammer zu (IHK) zu Coburg, ist Initiator des Kombiprojekts "1+3" zur Ausbildung und Integration von Flüchtlingen. Thomas Kaeser, Vorstandsvorsitzender der Kaeser Kompressoren SE, hat ein Projekt gestartet, das Flüchtlingen eine Ausbildung bietet. Werner Schmidt von der Staatlichen Berufsschule Coburg ist Organisator und Koordinator der Flüchtlingsbeschulung und Beauftragter der Fachbetreuung für Jugendliche ohne Ausbildung.

Die Moderatoren des Gesprächs sind Christian Friedenstab, Sprecher der Wirtschaftsjunioren, und Rainer Landwehr. Oberbürgermeister Norbert Tessmer wird ein Grußwort sprechen und Ahmad Aljarad, Auszubildender bei der Dietze & Schell Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, ein Interview geben. Aljarad flüchtete 2016 aus Syrien und absolviert seit 2017 eine Ausbildung zum Industriemechaniker.

Die Podiumsdiskussion, die am Donnerstag, 14. November, um 19 Uhr im Coburger Rathaussaal am Marktplatz beginnt, ist öffentlich und der Eintritt frei. Anmeldung und weitere Informationen zu dieser Veranstaltung unter: www.wj-coburg.de

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Veröffentlicht am:
13. 10. 2019
16:16 Uhr

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13. 10. 2019
16:16 Uhr



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