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Coburg

Frische Ideen fürs neue Bürgerhaus

In Wüstenahorn soll ein Treffpunkt für alle Generationen und Kulturen entstehen. Wie man das Haus mit Leben füllen will, wird dabei immer deutlicher.



Beim 2. Bürgerforum "Bürgerhaus Wüstenahorn" drehte sich Alles um bürgerliches Engagement, Vernetzung und um einen Ort der Begegnung und Beratung. Im Bild (von links): Antje Hennig vom Büro Senioren & Ehrenamt der Stadt Coburg, Andre Schleicher von der Volkshochschule, 3. Bürgermeister Thomas Nowak, die künftige Leiterin des Bürgerhauses Ingrid Marr sowie Quartiersmanagerin Roza Viktor. Foto: Wolfgang Desombre
Beim 2. Bürgerforum "Bürgerhaus Wüstenahorn" drehte sich Alles um bürgerliches Engagement, Vernetzung und um einen Ort der Begegnung und Beratung. Im Bild (von links): Antje Hennig vom Büro Senioren & Ehrenamt der Stadt Coburg, Andre Schleicher von der Volkshochschule, 3. Bürgermeister Thomas Nowak, die künftige Leiterin des Bürgerhauses Ingrid Marr sowie Quartiersmanagerin Roza Viktor. Foto: Wolfgang Desombre  

Coburg - Was wünschen sich die Bürger und wie ist das umzusetzen? Um Antworten darauf zu finden, wurde kürzlich zum zweiten Bürgerforum "Bürgerhaus Wüstenahorn" eingeladen. "Dabei brachten wieder viele Bürger ihre Ideen ein und zeigten Bereitschaft, sich ehrenamtlich engagieren zu wollen", resümierte Coburgs 3. Bürgermeister Thomas Nowak.

Das Bürgerhaus Wüstenahorn solle für Menschen aller Generationen und Kulturen ein Ort der Begegnung, des sozialen Lernens, der Kommunikation und Vernetzung sein, merkte die künftige Leiterin Ingrid Marr an. Wohnortnaher und barrierefreier Raum werde für bürgerschaftliches Engagement, gemeinschaftliche Aktivitäten sowie Bildungs- und Beratungsangebote geschaffen. Das Haus mit einem Saal für 60 Personen, zwei Gruppenräumen und einer kleinen Küche biete Möglichkeiten für jeden Einzelnen, sich mit seinen individuellen Talenten, Wissen und Stärken einzubringen, eigene Ideen umzusetzen und mitgestalten zu können. Die Einrichtung lebe von den Bürgern, die das Haus besuchten, sich für die Angebote interessierten und auch ehrenamtlich Verantwortung übernähmen. "Ein Gewusel im Haus empfinde ich als ganz angenehm".

Mit seinen Ideen hatte sich auch Günter Reitzler stark eingebracht. Einen Stammtisch mit "Alt-Wüstenmahrner" soll es seiner Meinung nach einmal im Monat für alle jene geben, die den Stadtteil in ihr Herz geschlossen hätten. Bei einem Glas Bier könnten sich die Besucher an alte Zeiten erinnern oder auch einen Blick in die Zukunft werfen.

Zahlreiche Ideen, etwa gemeinsames Singen, Strickkurse, Spieleabende oder Tanzen, wurden auch diesmal erarbeitet. Weiterbildungsmaßnahmen, Lesungen, Beratungstage, Integrations- und Lesepatengruppen und Kleinkunstausstellungen waren weitere Vorschläge.

Beim 2. Bürgerforum wurde zudem herausgearbeitet, an welchen Angeboten konkretes Interesse besteht und wo, wie und wann sich Bürger engagieren können.

Nun warten alle gespannt auf die offizielle Eröffnung des "Bürgerhauses Wüstenahorn", die noch vor dem Weihnachtsfest ins Auge gefasst wurde.

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Wolfgang Desombre
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Veröffentlicht am:
24. 09. 2019
17:12 Uhr

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Wolfgang Desombre

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Veröffentlicht am:
24. 09. 2019
17:12 Uhr



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