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Coburg

Fußgängerüberweg für Kaeser-Mitarbeiter

In der Glender Straße in Coburg sind immer mehr Fußgänger und Fahrzeuge unterwegs. Deshalb wird dort jetzt ein Zebrastreifen angelegt.



In der Glender Straße in Coburg, zwischen den Werksgeländen der Firma Kaeser, wird ein Fußgängerüberweg angelegt. Das hat der Verwaltungssenat des Stadtrats beschlossen. Die Kosten übernimmt Kaeser.
In der Glender Straße in Coburg, zwischen den Werksgeländen der Firma Kaeser, wird ein Fußgängerüberweg angelegt. Das hat der Verwaltungssenat des Stadtrats beschlossen. Die Kosten übernimmt Kaeser.   Foto: Henning Rosenbusch

Coburg - Gut ein Jahr ist es her, dass die Firma Kaeser bei der Stadt Coburg beantragt hat, einen Fußgängerüberweg in der Glender Straße anzulegen. Sie verläuft zwischen Neuses und Glend und führt am Müllheizkraftwerk vorbei. Kaeser begründete den Antrag damit, dass viele Mitarbeiter zwischen den Werken links und rechts der Straße insbesondere am Morgen und am Abend unterwegs sind. Außerdem nimmt die Zahl der Kraftfahrzeuge auf der Glender Straße zu; nicht zuletzt deshalb, weil die Stadt Coburg dort auch ihren Wertstoffhof angesiedelt hat und die Verkehrsbelastung aus dem Raum Bad Rodach/Meeder steigt, weil die neue Staatsstraße 2205 noch immer nicht gebaut ist.

Die Stadt Coburg hat zweimal den Verkehr in der Glender Straße gezählt: im November 2018 und im Juli 2019, jeweils zwischen 6 und 8.30 Uhr sowie 13 und 16 Uhr. 2018 wurden am Morgen 294 Fahrzeuge und 94 Fußgänger registriert, 2019 waren es 388 Fahrzeuge und 121 Fußgänger. 2018 waren es am frühen Nachmittag 269 Fahrzeuge (2019: 315) und 108 Fußgänger (2019: 117). Legt man die Richtlinien für Fußgängerüberwege zugrunde, dann wird bei diesen Verkehrszahlen die Schaffung eines Zebrastreifens empfohlen.

Allerdings dient dieser einzig der Firma Kaeser, weil er auf der westlichen Seite auf den Parkplatz des Unternehmens stößt. "Für den allgemeinen öffentlichen Fußgängerverkehr hat er keine Bedeutung und ist nicht nutzbar, weil kein Anschluss an einen öffentlichen Gehweg besteht", erklärte Sandra Geiger vom Personal- und Organisationsamt der Stadt Coburg in der Sitzung des Verwaltungssenats am Montag.

Trotzdem fiel die Entscheidung für den Fußgängerüberweg einstimmig aus. Das fiel den Stadträtinnen und Stadträten umso leichter, weil die Firma Kaeser die Kosten von rund 30 000 Euro übernimmt.

Dass ein Zebrastreifen so teuer ist, begründete Sandra Geiger damit, dass es mit dem Aufbringen der weißen Streifen auf der Glender Straße nicht getan ist. Der Überweg müsse ausgeleuchtet und ausgeschildert werden. Jürgen Heeb (Pro Coburg) konnte sich nicht verkneifen, die aufwendige Ausstattung zu kommentieren. "Das ist halt Deutschland", flüsterte er in die Runde in der Regimentsstube im Rathaus.

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Wolfgang Braunschmidt

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Veröffentlicht am:
21. 10. 2019
17:02 Uhr

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Wolfgang Braunschmidt

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21. 10. 2019
17:02 Uhr



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