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Coburg

Gemeinsam für besseren Empfang

Die Gemeinde Meeder will Löcher im Mobilfunknetz stopfen. Dabei hofft man auf eine Zusammenarbeit mit Bad Rodach.



Verzweifelte Suche nach Empfang: Vor allem im Meederer Gemeindeteil Ahlstadt haben Handynutzer immer noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Foto: grafikplusfoto /Adobe Stock
Verzweifelte Suche nach Empfang: Vor allem im Meederer Gemeindeteil Ahlstadt haben Handynutzer immer noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Foto: grafikplusfoto /Adobe Stock  

Meeder - Die Breitbanderschließung über das Festnetz ist in der Gemeinde Meeder gut vorangekommen, aber beim Mobilfunk gibt es noch einige Löcher zu schließen. Vor allem der Gemeindeteil Ahlstadt ist in dieser Hinsicht ein weißer Fleck. "Die Handy-Abdeckung ist eine Katastrophe", sagte Gemeinderat Norbert Gleichmann (Freie Wähler).

Allerdings gab es im Gremium auch Zweifel daran, ob die Lücken im Mobilfunknetz ein Problem für die politische Gemeinde sein sollen. Das Fehlen eines Mastes sei die eigentliche Schwierigkeit. Auf den Langen Bergen gelte das auch für manche Stadtteile von Bad Rodach. Daraus schloss der Meederer Gemeinderat auf Möglichkeiten zu einem gemeinsamen Vorgehen mit der Stadt Bad Rodach. Eine Umfrage in Ahlstadt hatte ergeben, dass sich 28 Haushalte eine Verbesserung der Mobilfunkversorgung wünschten, lediglich sieben waren dagegen.

Jasmin und Tobias Meyer wollen in Meeder im Baugebiet Meeder Nord-Ost V (Querfeld) ein Einfamilienhaus mit Carport errichten. Wegen der schwierigen Topografie baten die Eheleute um zwei zusätzliche Befreiungen. Richtung Norden sollte der Abstand kürzer werden. Entlang der Straßenführung wollen die Meyers eine Stützmauer mit aufstehender Absturzsicherung, eine sichtdurchlässige Zaunanlage, errichten. Das Grundstück steigt an dieser Stelle um fünf Meter an.

Das fiel dem Gemeinderat nicht leicht. "Wir wollen doch junge Familien haben", mahnte Michael Ehrmann (SPD). "Ich will den Bauwerbern keine Steine in den Weg legen." Letzten Endes votierte das Gremium mit neun Ja-Stimmen und fünf Gegenstimmen für den Bauantrag von Jasmin und Tobias Meyer.

Es gibt elf Feuerwehren in der Gemeinde Meeder. Jetzt kommt noch eine Kinderfeuerwehr auf Gesamtgemeindeebene hinzu. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen zwar noch in keinem ernsthaften Einsatz mitwirken, aber Üben ist ja erlaubt. Matthias Korn (CSU) hofft, dass sich die Gemeinde aus diesem Reservoir den Nachwuchs für ihre Floriansjünger sichern kann. Der Gemeinderat stimmt dafür. Kreisbrandmeister Manfred Brückner (CSU) freute sich natürlich ganz besonders über den Beschluss.

Und noch eine Entscheidung in Sachen Feuerwehr gab es: Der Gemeinderat Meeder stimmte der Wahl von Tobias Zirnkilton zum neuen Kommandanten der Feuerwehr Wiesenfeld zu.

Marc und Katarina Pangerl baten um eine Änderung des Bebauungsplanes in der Schierleinsgasse in Großwalbur. Ihr 1500 Quadratmeter großes Grundstück soll in zwei Bauplätze geteilt werden. Allerdings muss da noch die gesonderte Zufahrt sichergestellt werden. Das kann aber durch die Umwidmung eines gemeindeeigenen Feldweges zu einer Ortsstraße passieren. Der Gemeinderat beschloss die Erneuerung der Brücke über den Krautbrünnleinsgraben als Rahmenbrücke. "Für eine Erneuerung des Rahmendurchlasses werden rund 100 000 Euro reine Baukosten veranschlagt", heißt es dazu im Beschlussvorschlag.

Der Verkehrslandeplatz beim Meederer Gemeindeteil Neida ist nun endgültig passé. Ein entsprechendes Schreiben der zuständigen Regierung von Mittelfranken ist am 7. Oktober bei der Gemeindeverwaltung eingegangen.

Beim Meederer Kirchweihsonntag, 20. Oktober, wird ein weiteres Schaustück des Meederer Sagenweges eingeweiht. Um 13.30 Uhr wird dann auch das sanierte Rathaus Meeder übergeben.

Autor

Martin Koch
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Veröffentlicht am:
15. 10. 2019
16:44 Uhr

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Martin Koch

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Veröffentlicht am:
15. 10. 2019
16:44 Uhr



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