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Coburg

Grüne wollen acht Mandate

Der Kreisverband segnet seine Liste ab. Dagmar Escher und ihre Mitstreiter setzen auf Transparenz und eine Trendwende bei Regiomed.



Diese sechs Kandidaten führen die Kreistagsliste der Grünen an. Von links: Dominik Oesterreicher und Gabriele Jahn (beide Ahorn), Bernd Lauterbach (Sonnefeld), Dagmar Escher (Meeder), Ulrich Leicht (Rödental) und Karin Ritz (Bad Rodach). Foto: Mathes
Diese sechs Kandidaten führen die Kreistagsliste der Grünen an. Von links: Dominik Oesterreicher und Gabriele Jahn (beide Ahorn), Bernd Lauterbach (Sonnefeld), Dagmar Escher (Meeder), Ulrich Leicht (Rödental) und Karin Ritz (Bad Rodach). Foto: Mathes  

Dörfles-Esbach - Vom Aufwärtstrend von Bündnis 90/Die Grünen in Bayern will auch der Kreisverband Coburg-Land profitieren. Bislang sind die Grünen im Kreistag mit fünf Sitzen vertreten. "Wir streben acht Sitze an", erklärte Kreisrat Bernd Lauterbach bei der Nominierung der Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag am Mittwochabend in Dörfles-Esbach.

Die Kandidaten

Jeweils 30 Männer und Frauen kandidieren für die Grünen am 15. März für den Kreistag: 1. Dagmar Escher, 2. Bernd Lauterbach, 3. Gabriele Jahn, 4. Dominik Oesterreicher, 5. Karin Ritz, 6. Ulrich leicht, 7. Ramona Stegner, 8. Thomas Kreisler, 9. Viktoria Lauterbach, 10. Thomas Herold, 11. Benita Silbert-Gruber, 12. Dietmar Kaiser, 13. Michaela Wolf, 14. Gerhard Kirchner, 15. Katja Wolff, 16. Gilbert Gemeinder, 17. Janina Sembach, 18. Pascal Grochla, 19. Gertrud Schrievers, 20. Konstantin Behling, 21. Heidrun Frenkler, 22. Andreas Kleist, 23. Kerstin Meyer, 24. Egon Helder, 25. Beate Kaiser, 26. Patrick Khayat, 27. Ursula Kurzendörfer, 28. Thomas Ritz, 29. Tanja Sahler, 30. Werner Zoufal, 31. Barbara Lauterbach, 32. Martin Frenkler, 33. Jana Schmidt, 34. Karl Franz Fritsch, 35. Gerda Fleddermann, 36. Michael Zahner, 37. Senta Möbus, 38. Thomas Schulz, 39, Jana Günther, 40. Florian Bär, 41. Tina Köhler, 42. Hartmut Liebig, 43. Manuela Müller, 44. Hartmut Schmidt, 45. Edeltraud Bayer, 46. Leonhard Lauterbach, 47. Birgit Engels, 48. Sven Sembach, 49. Gisela Friedrich, 50. Hans Wallmann, 51. Sabine Krämer, 52. Michael Wolff, 53. Elke Faber, 54. Ulrich Bayer, 55. Erika Wallmann, 56. Stefan Handke, 57. Swetlana Herold, 58. Udo Sorns, 59. Susanne Hecky, 60. Bernd Nageisky.

 

"Transparente Entscheidungen sind uns besonders wichtig", so Lauterbach. Die auf Listenplatz eins gewählte Kreisrätin Dagmar Escher wurde konkreter. Transparenz, die gelte es derzeit insbesondere in Sachen Regiomed, dem bayerisch-thüringischen Krankenhausverbund, herzustellen. Ein Neubau des Coburger Klinikums stehe zur Diskussion. Doch nachdem Regiomed zuletzt rote Zahlen geschrieben habe, fehle dafür Geld. Die Aufarbeitung der finanziellen Misere nannte Escher "eine mühsame Arbeit gegen Widerstände". Zweifelsohne habe der mit Landräten und Bürgermeistern aus dem Regiomed-Einzugsgebiet besetzte Aufsichtsrat versagt. Auf Sicht gehe es jetzt darum, eine gute medizinische Versorgung sicherzustellen und dem Personal von Regiomed Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu zollen.

 

Den Landkreis sieht Dagmar Escher als "zentralen Koordinator" der gesundheitlichen Versorgung. Sie hoffe, dass die Anwerbung von Kräften aus dem Kosovo nach einem Beschluss des Kreistags sich zu einem spürbaren Beitrag gegen den Fachkräftemangel in der Pflege entwickelt.

Im Bereich Bildung sieht Dagmar Escher kritisch, dass die digitale Ausstattung von Schulen über WLAN-Netze betrieben werde. "Über mögliche Gesundheitsrisiken redet keiner mehr", merkte sie an. Eine "alarmierende" Entwicklung sei zudem, dass zunehmend Kinder im Vorschulalter über ein für die Schule unzureichendes Sprachvermögen verfügten. Dabei handle es sich keineswegs nur um Kinder mit Migrationshintergrund. Es seien vielmehr viele hier geborene Kinder darunter. Jetzt sollen die Gründe näher beleuchtet werden. mm

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Veröffentlicht am:
05. 12. 2019
16:50 Uhr

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Veröffentlicht am:
05. 12. 2019
16:50 Uhr



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