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Coburg

Güterbahnhof begeistert FDP-Chef

Daniel Föst besucht Coburg. Die Entwicklung in der Südstadt bezeichnet er als beeindruckend.



Daniel Föst, Landesvorsitzender der bayerischen FDP, hat am Mittwoch Coburg besucht. Dabei zeigte sich Föst (links) im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg, Stephan Horn (vorne, rechts), begeistert von der Entwicklung am Güterbahnhof und Schlachthof. Begleitet wurde der FDP-Chef von Dr. Ulrich Herbert (Mitte) und dem Vorsitzenden des FDP-Kreisverbands Coburg, Dr. Michael Zimmermann.	Foto: Henning Rosenbusch
Daniel Föst, Landesvorsitzender der bayerischen FDP, hat am Mittwoch Coburg besucht. Dabei zeigte sich Föst (links) im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg, Stephan Horn (vorne, rechts), begeistert von der Entwicklung am Güterbahnhof und Schlachthof. Begleitet wurde der FDP-Chef von Dr. Ulrich Herbert (Mitte) und dem Vorsitzenden des FDP-Kreisverbands Coburg, Dr. Michael Zimmermann. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Die für die Stadt Coburg Verantwortlichen haben am Mittwoch viel Lob erhalten. Daniel Föst, Landesvorsitzender der bayerischen FDP und Bundestagsabgeordneter, bezeichnete die Entwicklung des Schlachthof- und Güterbahnhofgeländes als "weiteren großen Pluspunkt für Coburg". Die Verknüpfung von Hochschule und Wirtschaft über das Projekt "Creapolis" und den "Makerspace" sowie die Verbindung von Kultur - Globe-Theater, Pakethalle und Zollinger-Haus - mit Natur - Gestaltung des Itzufers - sei eine Stadtplanung, "die genau den richtigen Weg beschreitet, den man heute gehen muss", sagte der FDP-Chef.

Zur Person: Daniel Föst

Daniel Föst ist am 10. August 1976 in Schweinfurt geboren. Er ist evangelisch, verheiratet und hat zwei Kinder.

Nach einer Ausbildung zum Verkäufer im Möbeleinzelhandel in Hamburg studierte er Betriebswirtschaft an der Universität Passau.

Seit 2005 ist Föst selbstständiger Unternehmer im Bereich Marketing und Start-Ups sowie Referent bei der Berufsschullehrer-Ausbildung der Technischen Universität München.

2005 trat er in die FDP ein. Daniel Föst ist seit November 2017 Landesvorsitzender der Freien Demokraten in Bayern und seit Mai 2015 Beisitzer im FDP-Bundesvorstand.

Im Jahr 2017 zog er als Spitzenkandidat der bayerischen Landesliste seiner Partei in den Bundestag ein. Daniel ‚Föst ist dort bau- und wohnungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.

 

Er wisse nicht, ob es die cleverste Idee wäre, aus diesem "Filetstück" in der Südstadt ein Gewerbegebiet zu machen. Mit dem, was er dort gesehen habe, könne Coburg bei jungen Fachkräften wie "Top-Mathematikern und Ingenieuren" punkten, "die brauchen so etwas Geiles". Daniel Föst: "Das, was in Coburg am Schlachthof und am Güterbahnhof entwickelt wird, ist für mich Urbanität, wie sie Coburg benötigt, um Top-Talente für sich zu gewinnen und hier zu halten."

 

Coburg sei mit dem Areal selbst München voraus. Dort gebe es zwar viele im Deutschen Aktienindex notierte Unternehmen, die sich allerdings sehr zurückhalten würden, wenn es um Stadtentwicklung gehe. Dagegen hätten sich mit Brose, HUK und Kaeser drei renommierte Unternehmen bei der Planung des Globe-Theaters engagiert. Das bezeichnete der FDP-Landesvorsitzende als "großartig" und als "ein Bekenntnis zum Standort Coburg".

Am Abend sprach Föst in Coburg über "Ökologie und Ökonomie - wie bringen wir die Fragen unserer Zukunft in Einklang". Der FDP-Chef betonte, grundsätzlich sei es notwendig, dass zuerst das Geld verdient werden müsse, bevor in den Klima- und Umweltschutz investiert werden könne. Deshalb müsse die Politik Rahmenbedingungen schaffen, die Unternehmen erfolgreiches Wirtschaften ermöglichen. Die Einführung einer Klimasteuer bezeichnete Daniel Föst als falschen Weg. Sie sei nicht innovativ, sondern nur ein Ablasshandel, den letztlich der Verbraucher bezahlen müsse.

Autor
Wolfgang Braunschmidt

Wolfgang Braunschmidt

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Veröffentlicht am:
17. 07. 2019
19:12 Uhr

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Wolfgang Braunschmidt

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Veröffentlicht am:
17. 07. 2019
19:12 Uhr



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