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Coburg

Gute Chancen für Fachkräfte

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Juni etwas gesunken und liegt deutlich unter der 10 000er-Marke. Im Vergleich zum Vorjahr registriert man jedoch einen leichten Anstieg.



Gut ausgebildete Arbeitnehmer werden in technischen Berufen aus den Bereichen Produktion und Industrie nach wie vor gesucht.	Foto: Michael Reichel
Gut ausgebildete Arbeitnehmer werden in technischen Berufen aus den Bereichen Produktion und Industrie nach wie vor gesucht. Foto: Michael Reichel  

Coburg - In den vergangenen vier Wochen ist die Arbeitslosigkeit in der Region Coburg und Kronach um weitere 183 Personen gesunken. Das entspricht einem Rückgang um 1,9 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es 14 Prozent, also 30 Personen, mehr.

Stadt Coburg

Die Zahl der Arbeitslosen in der Stadt Coburg blieb im vergangenen Monat nahezu unverändert. Aktuell sind 1118 Personen arbeitslos gemeldet. In den vergangenen zwölf Monaten erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 93 Menschen beziehungsweise 9,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,9 Prozent um 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.


Landkreis Coburg

Im Landkreis Coburg verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen im vergangenen Monat um 34 Personen (minus 2,3 Prozent) auf 1448. Sie liegt geringfügig über dem Niveau von Juni 2018. Die Zahl der Zugänge aus Erwerbstätigkeit liegt mit 172 Menschen knapp unter dem Vorjahreswert. Die Arbeitslosenquote liegt mit 2,9 Prozent auf dem Vormonatsniveau .


Kronach

Im Landkreis Kronach sank die Arbeitslosigkeit im Juni laut Arbeitsagentur um 28 Personen oder 2,6 Prozent. Zum Ende der ersten Jahreshälfte waren 1069 Personen arbeitslos gemeldet. Ihre Zahl nahm in den vergangenen zwölf Monaten um 137 beziehungsweise 14,7 Prozent zu. Die Arbeitslosenquote beträgt wie im Mai 2,8 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent).


Lichtenfels

Im Landkreis Lichtenfels waren im Juni 1189 Personen arbeitslos. Seit Mai ist ihre Zahl um 26 Menschen oder 2,1 Prozent gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Arbeitslosigkeit um 35 beziehungsweise drei Prozent zu. Im Juni verloren 156 Menschen ihren Arbeitsplatz. Die Quote reduzierte sich im vergangenen Monat um 0,1 Prozentpunkte auf drei Prozent.


Ende Juni waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg 9447 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet, heißt es im aktuellen Arbeitsmarktbericht. Das sind 138 Menschen mehr als vor zwölf Monaten, aber 546 Menschen weniger als vor zwei Jahren.

Im Juni verloren 1159 Frauen und Männer ihre Beschäftigung. Das waren 159 mehr als 2018, ein Plus von 15,9 Prozent. Zeitgleich fanden 1025 Menschen eine neue Beschäftigung, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich seit Mai um 0,1 auf 2,7 Prozent und verharrt damit auf dem niedrigen Vorjahresniveau von 2,7 Prozent. Das ist weiterhin Vollbeschäftigung.

Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg, sieht die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung wie folgt: "Im letzten Monat mehrten sich aufgrund der anhaltend etwas kürzertretenden Konjunktur die Anzeichen von fehlenden Übernahmeperspektiven für Azubis nach ihrem Ausbildungsabschluss. Vor allem technische Berufe aus dem Bereich der Produktion und Industrie sind davon betroffen. Unser Arbeitgeberservice bekommt jedoch zunehmend Anfragen von Betrieben, die diesen gut ausgebildeten Berufsstartern eine Zukunft bieten möchten. Das gilt insbesondere auch für Insolvenzlehrlinge aus dem Raum Kronach. Ich gehe daher davon aus, dass wir die jungen Bewerber relativ schnell wieder in Beschäftigung bringen können." Die Rückschau auf das erste Halbjahr belege, dass der Arbeitsmarkt weiterhin von einer hohen Dynamik geprägt sei. Das Risiko, aus konjunkturellen Gründen arbeitslos zu werden, sei leicht gestiegen. Die Jobchancen seien für Fachkräfte trotz der verhalten gewordenen Stimmungslage weiterhin sehr gut.

Auch für Helfer bieten sich Perspektiven im gewerblich-technischen Bereich der Produktion, wenn sie beruflich flexibel, gesundheitlich fit und mobil sind sowie im Mehrschichtbereich arbeiten wollen und können. Leider lehnten viele aufgrund der kurzfristigen Aussicht auf Lohn die Angebote eines geförderten Berufsabschlusses ab, bedauert Glos.

Der Arbeitgeberservice bekam im Juni 1648 sozialversicherungspflichtige Stellen gemeldet, fast genauso viele wie im vergangenen Jahr. Aktuell sind im Pool 7700 Beschäftigungsangebote, 476 weniger als vor zwölf Monaten. 84,7 Prozent des Rückgangs entfallen auf den Bereich der Zeitarbeit. Der Stellenbestand ist jedoch um 863 Angebote größer als vor zwei Jahren. Der Großteil des Personalbedarfs kommt aus den Berufsbereichen: Produktion, Fertigung mit 2763 Arbeitsstellen, Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit (1542), Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (1009), kaufmännische Dienstleistungen, Handel, Vertrieb, Tourismus (814) sowie Bau, Architektur, Vermessung und Gebäudetechnik mit 767 gemeldeten Jobangeboten.

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Veröffentlicht am:
01. 07. 2019
21:20 Uhr

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01. 07. 2019
21:20 Uhr



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