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Coburg

Hasenpest im Landkreis Coburg

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit hat bei einem im Landkreis Coburg tot aufgefundenen Feldhasen Tularämie festgestellt. Die Krankheit wird umgangssprachlich auch als Hasenpest oder Nagerpest bezeichnet.



Hasen. Symbolfoto.
Hasen. Symbolfoto.   Foto: Patrick Pleul/dpa

Coburg - Dabei handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die vor allem bei wildlebenden Tieren vorkommt. In erster Linie sind Feldhasen betroffen. Jedoch können auch Kaninchen und Nagetiere wie Mäuse, Wühlmäuse, Ratten oder Eichhörnchen genauso wie Wildwiederkäuer, Fleischfresser und sogar Vögel infiziert sein. Stechinsekten und insbesondere Zecken können bei der Übertragung eine wichtige Rolle spielen. Beim Menschen sind im Falle einer Erkrankung die Anzeichen unspezifisch. Häufig treten grippeähnliche Symptome mit Kopf- und Gliederschmerzen nach drei bis fünf Tagen auf. Die Krankheit ist - rechtzeitig erkannt - gut mit einem Antibiotikum therapierbar. Das Landratsamt Coburg weist darauf hin, dass in freier Natur gefundene verendete Feldhasen oder Wildkaninchen keinesfalls berührt werden sollten. Wer ein totes Tier findet, sollte sofort den jeweiligen Jagdpächter informieren.

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Veröffentlicht am:
22. 10. 2019
17:46 Uhr

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Bakterien Feldhasen Infektionskrankheiten Kaninchen Tiere und Tierwelt
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22. 10. 2019
17:46 Uhr



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