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Coburg

Hier können Schatzsucher auf Wanderschaft gehen

In Untersiemau gibt es einen neuen Weg. Auf elf Stationen ist Sagenhaftes zu finden.



Der Frosch an der Station "Krötenschatz" wacht schon in Obersiemau.
Der Frosch an der Station "Krötenschatz" wacht schon in Obersiemau.  

Untersiemau - Die Gemeinde Untersiemau entwickelt zu einem Wanderparadies. Neben dem elf Kilometer langen Planetenweg gibt es jetzt auch den zwölf Kilometer langen Schatzsucherweg mit Sagen aus Obersiemau und Untersiemau. So könne man in einer schönen Landschaft "sagenhaft wandern", wie Bürgermeister Rolf Rosenbauer bei der Eröffnungsfeier auf dem Freizeitgelände betonte.

Damit wurden jetzt die Untersiemauer Sagenwelten für Wanderer frei gegeben, die bei einer Tour über elf Stationen in die Geschichten aus dem Gemeindegebiet eintauchen können. Der gut begehbare Weg der "Hexenhährle" beginnt oberhalb von Obersiemau und führt über die Stationen "Güldenes Hufeisen" und "Der Teufel auf dem Kreuzweg" - letztere liegt schon in der Flur der Stadt Lichtenfels - nach Obersiemau zur Station "Der Krötenschatz" auf dem Brunnen des Kelterhauses des Obst- und Gartenbauvereins. Danach geht es weiter nach Birkach am Forst, wo man die Stationen "Grenzeiche", "Otterkönig" sowie die "Weiße Frau im Birkacher Schloss" findet. Wenn man den Kulch erklommen hat, stößt man auf die Station "Der Schatzgräber auf der Kulch". Anschließend führt der Weg weiter über den Stramberg zum "Obersiemauer Schmied" und zur "Pestquelle" bis zur "Siemauer Doppelhochzeit" und zur Piratenbucht auf dem Freizeitgelände. Der Weg ist mit Holztafeln ausgeschildert, die ein "S" mit einer Krone zeigen. Er bietet nicht Sagen aus früherer Zeit, sondern auch viele schöne Ausblicke. In einem Flyer ist eine Karte mit der Streckenführung abgedruckt. Erhältlich ist er in der Gemeinde. Auch im Internet (www. untersiemau.de) gibt es Informationen über dem Weg. Die Sagen können dort ebenfalls angehört werden.

Zu den Stationen passende Skulpturen hat der Künstler Peter Plentz aus Großheirath aufgestellt, etwa beim "Teufel auf dem Kreuzweg" und beim "Krötenschatz". Der Frosch dort soll bei Annäherung Wasser in eine goldene Krone spucken, letztere muss noch aufgestellt werden. Weitere Kunstwerke sollen noch kommen. Darüber hinaus sind eine Aussichtsplattform an der Station "Güldenes Hufeisen", ein Mahnmal zur Hexenverbrennung an der Station "Hexenhährle" sowie eine Schmiede beim "Obersiemauer Schmied" auf dem Stramberg geplant.

"Der Weg soll ständig erweitert werden. Dafür wurden 100 000 Euro in den Haushalt eingestellt", informierte der Bürgermeister. Die Gemeinde sei dafür weiterhin auf der Suche nach Förderern und Sponsoren. Bei der Freigabe des neuen Weges auf dem Teichgelände spielte Markus Geiger mit dem Dudelsack auf. Landtagsabgeordneter Martin Mittag freute sich in seinem Grußwort über das Engagement der Gemeinde Untersiemau, das Coburger Land interessanter zu machen. Die Feier auf dem Freizeitgelände wurde durch Kinder der Grundschule umrahmt. Sie führten einen Ausschnitt aus dem Märchen "Die Bremer Stadtmusikanten" auf.

Bürgermeister Rosenbauer zeichnete zusammen mit seinem Stellvertreter Frank Weber, die Mitglieder des Arbeitskreises, die sich um den neuen Weg gekümmert hatten, aus. Einen Korb mit Untersiemauer Leckereien und dem Krug des Schatzsucherweges erhielten: Georg Böhnlein, Norbert Engelhardt, Bernd Heil, Paul Kratochwill, Harald Lauer, Otto Ruppert, Andrea Schiele-Eberlein, Peter Schumann, Helmut Schöttner und Frank Weber.

Autor

Michael Stelzner
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Veröffentlicht am:
10. 09. 2019
17:24 Uhr

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Autor

Michael Stelzner

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Veröffentlicht am:
10. 09. 2019
17:24 Uhr



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