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Coburg

Hochschule präsentiert Zukunftsvisionen

Neue Gebäude, Studiengänge und Konzepte sollen den Standort Coburg noch attraktiver machen. Einige dieser Pläne sind sehr langfristig angelegt.



Hochschulpräsidentin Professor Dr. Christiane Fritze präsentiert den Standort des neuen MINT-Quartiers in der Friedrich-Streib-Straße.
Hochschulpräsidentin Professor Dr. Christiane Fritze präsentiert den Standort des neuen MINT-Quartiers in der Friedrich-Streib-Straße.   Foto: Andreas Wolfger

Coburg - "Nach zweieinhalb Jahren im Amt ist es für mich an der Zeit, der Öffentlichkeit einen umfassenden Einblick zu geben, wohin sich die Hochschule Coburg künftig weiterentwickeln will", erklärt Prof. Dr. Christiane Fritze, die Präsidentin der Coburger Hochschule. Aus diesem Grund habe man nun ein sogenanntes Zukunftsportfolio mit dem Titel "Hochschule Coburg 2040" entwickelt. "Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um zu zeigen, wie viel sich derzeit bei uns an der Hochschule tut", betont Dr. Margareta Bögelein, die Leiterin der Hochschulkommunikation. Hierbei gehe es sowohl um Visionen als auch konkrete Entwicklungspläne für die kommenden Jahrzehnte.

Neues Kursangebot

Ab dem kommenden Wintersemester bietet die Hochschule Coburg den Bachelor-Studiengang "E-Commerce" an. Er gehört zum Cluster Wirtschaft und Arbeit 4.0. Hier lernen Studierende über den Handel im Netz.

 

Im Wintersemester 20/21 beginnt in Kronach nach aktueller Planung der Masterstudiengang "Autonomes Fahren", des Clusters Mobility Design. Hier wird an selbstfahrenden Autos geforscht.

 

Der Cluster Stadt und Land will im kommenden Jahr einen neuen Vertiefungsschwerpunkt mit Namen "Community Building" einführen.

 

Ein zentraler Punkt in diesem Portfolio sind auch Bauprojekte der Hochschule. Etwa der Prinz-Albert-Campus, der im Gebiet des ehemaligen Güterbahnhofs entstehen soll. Untergebracht werden hier unter anderem die Innovations und Vernetzungsplattform der Coburger Hochschule Creapolis am alten Schlachthof, das neue Coburger Institut für Lebenslanges Lernen, das unter anderem Angebote zur Bewältigung von Herausforderungen im Zuge des digitalen Wandels anbieten soll, und das Joint Research Center. Hier will die Hochschule den Schulterschluss mit regionalen Partnern aus der Wirtschaft vollziehen. Neben diesem neuen Standort soll es aber auch an der alten Hochschule in der Friedrich-Streib-Straße zu Veränderungen kommen. Hier ein sogenanntes MINT-Quartier.

 

"Im Bereich der technischen Studiengänge erleben wir aktuell starken Zulauf", berichtet Fritze. Mit 2049 Studierenden im Wintersemester 2018 handle es sich bei diesen Studiengängen um die am stärksten nachgefragten Fächer der Hochschule. "Die beiden Gebäude in denen diese Fakultäten zu großen Teilen untergebracht sind stammen aus den 60er Jahren und entsprechen leider nicht mehr unseren heutigen Bedürfnissen", sagt die Präsidentin. Auch aus diesem Grund habe sich die Hochschule für einen Abriss der beiden Gebäude entschieden. An ihre Stelle soll ein neuer moderner Gebäudekomplex treten, der nach aktuellen pädagogischen Konzepten gebaut werde. "Wir wollen, dass am ganzen Campus Lust auf Zukunft entsteht", betont Fritze. "Und zwar nicht nur im Umfeld von Creapolis." Derzeit arbeite die Hochschule noch daran, den Bauantrag zu formulieren. Bis Ende des Jahres soll er eingereicht werden .

Neben diesen Bauprojekten plant die Hochschule auch, sich programmatisch neu auszurichten. Etwa durch den Ausbau der interdisziplinären Ausrichtung des Lernangebots. "Das ist sozusagen die Fortsetzung des Coburger Wegs", erklärt die Hochschulpräsidentin. Ein Programm, das Studierende bereits seit 2011 zu fachübergreifendem Denken qualifiziere und durch das sich die Coburger Hochschule einen Namen gemacht habe. Bis 2020 stünden noch Fördermittel des Staats für das Projekt zur Verfügung.

Daneben will die Hochschule auf vier sogenannte Zukunftscluster setzen, die künftige Herausforderungen identifizieren und Studienangebote entwickeln sollen, um diese Probleme zu bewältigen. Die Namen der Cluster lauten "Wirtschaft und Arbeit 4.0", "Mobility Design", "Stadt und Land - Nachhaltige Entwicklung" sowie "Gesund Leben". "Ich bin mir sicher, dass nicht jede Idee, die wir hier entwickeln, sofort umgesetzt werden kann", betont Fritze. Aber es sei vorteilhaft, bereits jetzt Pläne für die Zukunft zu machen.

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Andreas Wolfger
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Veröffentlicht am:
03. 07. 2019
18:54 Uhr

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Autor

Andreas Wolfger

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Veröffentlicht am:
03. 07. 2019
18:54 Uhr



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