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Coburg

Hut ab und auf Wiedersehen 2020!

Das 28. Puppenfestival ist Geschichte. Erneut haben Neustadt und Sonneberg dabei gezeigt, dass sich die Zusammenarbeit beider Städte lohnt.



Servus, das war‘s für heuer: Puppen in allen Facetten standen einmal mehr im Mittelpunkt des Internationalen Puppenfestivals.	Foto: Tischer
Servus, das war‘s für heuer: Puppen in allen Facetten standen einmal mehr im Mittelpunkt des Internationalen Puppenfestivals. Foto: Tischer  

Neustadt - Neues mit Bewährtem auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, so lautete in diesem Jahr die Aufgabe der beiden Städte Neustadt und Sonneberg, die zum zweiten Mal infolge als gemeinsamer Veranstalter des Internationalen Puppenfestivals auftraten. Und dieses nicht einfache Unterfangen gelang: "Insgesamt erlebte ich dieses Jahr ein Internationales Puppenfestival mit mehr Menschen in beiden Städten", bilanzierte Kulturbürgermeister Martin Stingl. Man hätte dies insbesondere an den Stationen des Pendelbusses erkennen können, an denen sich Menschenschlangen bildeten. "Auch die Wohnmobilisten haben die Region zum Puppenfestival deutlich mehr angefahren", ergänzte Stingl. "Zudem war bei den Leuchtturmveranstaltungen innerhalb des Festivals, wie der Eröffnungsfeier, dem Teddybärenfestival im SonneBad, der Sammlerbörse in der Frankenhalle und dem großen Antik-Flohmarkt überall sehr guter Besuch zu verzeichnen", ließ 1. Beigeordneter Christian Dressel aus Sonneberg zufrieden verlauten. "Auch der Max-Oscar-Arnold-Kunstpreis ist mit Internationalität und Qualität auf sehr gutem Weg, zumal sich bei der breiten Teilnahme am Nachwuchsförderpreis Perspektiven erkennen lassen", freute sich Stingl über die Akzeptanz.

"Das gemeinsame Vorgehen unter der Federführung der beiden Städte und mit den Veranstaltern einzelner Segmente hat auch dazu beigetragen, möglichst wenig Terminüberschneidungen zuzulassen", führte Dressel weiter aus. So standen die Bayerische Puppenstadt und die thüringische Weltspielzeugstadt im Fokus der Puppen- und Teddyliebhaber und machten die Veranstaltungen erlebbar. Zudem wolle man an der einwöchigen Dauer des Puppenfestivals festhalten. "Die verkürzte Geschichte im letzten Jahr hat sich so nicht bewährt", sprachen sich Dressel und Stingl deutlich für die längere Variante aus.

Die beiden Verantwortlichen zeigten auf, dass es heuer zudem viele weitere Pluspunkte gab: "Der große Flohmarkt am Donnerstag war voll und sehr gut frequentiert. Händler, Museen und Hersteller öffneten ihre Tore, für die Familien waren der Familiennachmittag am Samstag und die Spielzeugrallye am Sonntag echte Highlights. Auch der Busshuttle und die Kombikarte hatten sich bewährt." Die beiden Städte Neustadt und Sonneberg würden daher auch weiterhin die Zielvorgabe geben und die Protagonisten, wie Walter Neumann oder Birger Engel, einbinden. Dennoch: "Nichts ist in Stein gemeißelt." Schließlich wolle man auch auf Trends eingehen.

Wohin geht die Reise also? "Da gibt es keine Tabus beim Denken und Planen. Ausgeschlossen ist es beispielsweise nicht, dass wir das Puppenfestival auch im kulinarischen Bereich weiter ausbauen", so Stingl. Bei allen möglichen Veränderungen sollte eines freilich nicht verändert werden: Der Name "Internationales Puppenfestival" soll auf jeden Fall bleiben. "Ja, es gibt natürlich Verbesserungspotenzial. Doch wir werden das aufnehmen und das Festival gemeinsam weiterentwickeln", blickten die beiden Macher schon nach vorne. "Es wird einen konsequenten, aber sanften Ausbau geben."

Unter anderem werde man für die Dauer des Marktplatzumbaus nach einer Lösung für die Eröffnungsfeier suchen und die junge Generation soll verstärkt angesprochen werden. Denn vom 17. bis zum 24. Mai heißt es im kommenden Jahr wieder "Bühne frei für Puppen, Teddys und Co" in der Region Neustadt-Sonneberg.

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Peter Tischer
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Veröffentlicht am:
02. 06. 2019
16:56 Uhr

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Peter Tischer

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Veröffentlicht am:
02. 06. 2019
16:56 Uhr



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