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Coburg

Ideen für die Stadt der Zukunft

Im Rahmen der Coburger Baukulturwoche sind auch Vorträge, Führungen und Gesprächsrunden geplant. Ziel ist es, jeden Bewohner mit ins Boot zu nehmen.



Der Lohgraben in Coburg und eine mögliche Freilegung des Hahnflusses ist eines der Themen, die im Rahmen der Baukulturwoche angesprochen werden sollen. Foto: Wohnbau Stadt Coburg
Der Lohgraben in Coburg und eine mögliche Freilegung des Hahnflusses ist eines der Themen, die im Rahmen der Baukulturwoche angesprochen werden sollen. Foto: Wohnbau Stadt Coburg   » zu den Bildern

Coburg - Anlässlich des bundesweiten Tags der Städtebauförderung, der am 11. Mai gefeiert wird, laden die Wohnbau und die Hochschule vom 8. bis 15. Mai zur zweiten Coburger Baukulturwoche ein. Ziel ist es, das Thema Baukultur ins Gespräch zu bringen. "Stadtentwicklung ist Aufgabe aller, jeder ist notwendig, um eine zukunftsfähige und lebendige Stadt zu entwickeln", sagte Mario Tvrtkovic, Professor an der Hochschule Coburg beim Pressegespräch am Donnerstag. Die Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten sollen darum mit einem breiten, kostenlosen Rahmenprogramm angesprochen werden.

Dieses besteht nicht nur aus Fachvorträgen, so Christian Meyer, Geschäftsführer der Wohnbau Stadt Coburg. "Wir müssen überlegen, wie junge Leute Stadtentwicklung gestalten", erklärte Meyer. Ziel sei es, junge Leute neugierig auf die Stadt zu machen. Für einen Fotowettbewerb konnten bereits Bilder und Filme der Lieblingsorte in der Stadt eingesandt werden. Etwa 100 Beiträge kamen zusammen, der jüngste Teilnehmer war acht Jahre alt. Eine Jury wird nun die besten Fotos auswählen und prämieren. Zudem werden alle Filme und die schönsten Bilder am 11. Mai im Steinweg ausgestellt und ein Publikumspreis vergeben. Den Auftakt zur Aktionswoche macht am 8. Mai der "Stadtsalon" zum Thema "Baukultur - eine Geschmacksfrage?" in der Sanierungswerkstatt im Steinweg. An der Diskussionsrunde beteiligen sich politische Vertreter, Architekten, Bauherren und Studierende.

Am 9. Mai führt ein Quartiers-Spaziergang in der Ketschenvorstadt zu Schauplätzen erfolgreicher Sanierung. Im Anschluss wird ein Film gezeigt, der aufzeigt, wie es früher in dem Gebiet aussah und wie die Ideen für den Umbau entstanden sind. Ein vielfältiges Programm ist für den bundesweiten Aktionstag am 11. Mai geplant, mit der Ausstellungseröffnung des Fotowettbewerbs, verschiedenen Vorträgen, einem Spieleparcours und einer Street-Ball-Challenge mit dem Basketballverein BBC-Coburg.

In den folgenden Tagen wird unter anderem ein Dokumentarfilm zum Thema Baukultur gezeigt, ein Fachvortrag über sakrale Räume steht auf dem Programm, und Politiker diskutieren über Aufgaben der Baukultur. Bis zum 17 Mai wird die Wanderausstellung "Deutscher Städtebaupreis 2016" im Foyer der Wohnbau gezeigt. Auch die Kleinsten beteiligen sich an der Aktionswoche. So gestalten die beiden Kindergärten Marienschule und St. Augustin den Bauzaun an der Reithalle. Auf eigene Faust mit dem Smartphone die Stadt entdecken kann jeder bei der digitalen Tour durch Coburg. QR-Codes müssen mit einer QR-Reader-App eingescannt werden und führen dann zu 22 Stationen in Sanierungsgebieten der Stadt. Dort gibt es jeweils Informationen, zum Beispiel über die Reithalle oder warum der Albertsplatz so heißt, obwohl das Albertsdenkmal auf dem Markt steht. Plakate mit den Codes hängen zum Beispiel in Schaufenstern von Coburger Geschäften. Das Programm der Baukulturwoche steht auf der Homepage der Wohnbau und liegt ab Montag in Bürgerbüro, Rathaus und Einzelhandel aus.

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von Christiane Schult
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Veröffentlicht am:
02. 05. 2019
16:50 Uhr

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02. 05. 2019
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