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Coburg

In Weitramsdorf lässt es sich gut atmen

Eine Untersuchung der Luftgüte im Bereich der Gemeinde kommt zu einem günstigen Ergebnis. Das liegt auch an den umliegenden Wäldern.



In Weitramsdorf ist die Welt noch in Ordnung. Die Luft ist gut und lädt zum Wandern ein. Das bestätigt auch eine Untersuchung, die jetzt im Gemeinderat vorgestellt wurde. Foto: Fank Wunderatsch
In Weitramsdorf ist die Welt noch in Ordnung. Die Luft ist gut und lädt zum Wandern ein. Das bestätigt auch eine Untersuchung, die jetzt im Gemeinderat vorgestellt wurde. Foto: Fank Wunderatsch   » zu den Bildern

Weitramsdorf - Bei der Sitzung des Gemeinderats Weitramsdorf wurde am Montag das Ergebnis der Luftgüte-Untersuchung, der immissionsbezogenen Flechtenkartierung, vorgestellt. Sie kommt zum Ergebnis, dass die Situation in Weitramsdorf gut ist. Ziel der Untersuchung war es, die aktuelle biologisch wirksame Gesamtbelastung der Luft im Gebiet zu erfassen. Außerdem wurden die lufthygienischen Auswirkungen des Coburger Müllheizkraftwerkes beurteilt.

Attestiert wurde dem Gemeindegebiet eine vergleichsweise artenreiche Flechtenausstattung, insbesondere in Schlettach und östlich von Neundorf. Gefährdete Arten hätten gute Entwicklungsmöglichkeiten. Positiv wirken sich üppige Baumbestände in Weitramsdorf, Weidach und Tambach aus. Das Fazit: "In Weitramsdorf tragen die geringe Verkehrsdichte, der geringe Flächenanteil intensiver landwirtschaftlicher Nutzung und die durch umgebende Waldgebiete geschützte Lage zu einer insgesamt günstigen lufthygienischen Situation bei."

Abgelehnt wurde ein Antrag der Gemeinderäte Michael Forkel und Leonhard Potsch (BfB), die nicht ins Kanalnetz eingeleitete Menge aus verbrauchtem Gieß- und Gartenwasser nicht oder nur mit geringen Abwassergebühren zu belegen, wobei Bezug auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Ansbach genommen wurde. Dort wurde die Berechnung der Abwassermenge von zwölf Kubikmeter für Gartenwasser als rechtswidrig festgestellt, was für 99 Betroffene in Weitramsdorf zutreffen würde, die gesonderte geeichte Gartenwasseruhren installiert haben. Geschäftsleiter Heiko Geuß blieb in seiner Stellungnahme jedoch hart. Er führte aus, dass Bayerische Gemeindetag empfohlen habe, die Bagatellgrenze beizubehalten. Mit einer Neuregelung käme ein "wahnsinniger" Aufwand auf die Gemeinde zu, meinte Andreas Carl (DGN).

Eine längere Diskussion entfachte der geplante Einbau eines zweiten Fluchtweges aus der Weidacher Turnhalle, der nunmehr vorgeschrieben ist, da dort nicht nur sportliche sondern auch gesellige Veranstaltungen durchgeführt werden, etwa die Prunksitzungen des Karnevalsvereines. Aus dem Gremium kamen mehrere Vorschläge, insbesondere im Hinblick auf die Kosten, die auf 25 000 Euro geschätzt werden. Schließlich wurde bei einer Gegenstimme der vorgeschlagene Rettungsweg beschlossen. Vorgestellt wurde Harald Tkaczuk als neuer Rektor der Hermann-Grosch-Grundschule, der zuvor in der Mittelschule Lautertal tätig war.

Die Feuerwehr Weidach erhält einen neuen Mannschaftstransportwagen für 60 000 Euro bei einer staatlichen Förderung von 13 000 Euro. Das bisherige Fahrzeug ist mehr als 25 Jahre alt und hat einen Kilometerstand von 330 000.

Zum Gemeindewahlleiter für die anstehende Kommunalwahl wurde Heiko Geuß bestimmt, als sein Stellvertreter Christian Reuß.

Termine für Bürgerversammlungen: 28. Oktober Altenhof, Hergramsdorf, Tambach; 29. Oktober Weidach; 4. November Neundorf; 7. November Weitramsdorf. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Autor

Lothar Weidner
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Veröffentlicht am:
24. 09. 2019
17:10 Uhr

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Lothar Weidner

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Veröffentlicht am:
24. 09. 2019
17:10 Uhr



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