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Coburg

In die Freude mischt sich auch Bedauern

Die SPD Untersiemau präsentiert stolz ihre Liste für die Gemeinderatswahl. Aber: Erstmals seit 68 Jahren schickt man keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen.



Untersiemau - Als letzte der vier Listen zur Kommunalwahl am 15. März 2020 steht nun auch die des SPD-Ortsvereins Untersiemau fest. Im TSV-Sportheim nominierte man 16 Kandidaten für den Gemeinderat. Positiv vermerkte man dabei, dass viele jüngere Mitglieder nachdrängen. Bedauerlich sei jedoch die Tatsache, dass man erstmals seit 1946 keinen Bürgermeisterkandidaten präsentieren könne, so Vorsitzender Gerhard Lehrfeld.

Die SPD-Kandidaten

Die Liste mit den 16 Gemeinderats-Kandidaten wurde einstimmig bestätigt: 1. Markus Geiger (Untersiemau), 2. Dieter Reißenweber (Scherneck), 3. Tobias Raum (Untersiemau), 4. Ulrike Blümlein (Haarth), 5. Stefan Janson (Untersiemau), 6. Hans-Jürgen Ganß (Meschenbach), 7. René Faustmann (Birkach am Forst), 8. Elisabeth Kob (Haarth), 9. Matthias Stark (Weißenbrunn am Forst), 10. Marco Lehrfeld (Untersiemau), 11. Tamara Freitag (Birkach), 12. Karin Schultheiß, 13. Dirk Engel (beide Untersiemau), 14. Manfred Ritz (Weißenbrunn), Gerhard Lehrfeld (Untersiemau), 16. Martin Kaiser (Scherneck). Als Ersatzleute wurden bestimmt 17. Thomas Bürger und 18. Matthias Müller (Untersiemau).


Im derzeitigen 16-köpfigen Gemeinderat sei die Fraktion lediglich mit fünf Mitgliedern vertreten. "Dennoch haben wir vieles erreichen können", stellte Lehrfeld zufrieden fest. Auch in Zukunft stünden große Aufgaben an, denen man sich stellen wolle. Mit einer hoffentlich etwas vergrößerten Fraktion wolle man die Geschicke der Gemeinde weiterhin entscheidend mitgestalten.

An diesem Abend habe man einen entscheidenden Schritt getan, den Bürgern bei dieser Wahl eine attraktive SPD-Liste vorzulegen. Nun liege es an den Wählern, dies auch zu bestätigen. Lehrfeld drückte weiter seine Hoffnung aus, dass sich in der kommenden Periode jemand bereit erklären werde, in sechs Jahren als Bürgermeister zu kandidieren.

Kreisvorsitzender Carsten Höllein stellte zufrieden fest, dass sich eine Reihe von Kandidaten zur Verfügung gestellt hätten, obwohl dies nicht immer so einfach sei. Vor allem den jüngeren Kandidaten gab er den Rat mit auf den Weg: "Entscheidend ist, dass man seine Meinung vertritt und niemandem nach dem Mund redet!"

Auch der amtierende Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU) stattete der öffentlichen Versammlung einen Besuch ab. Dabei stellte er fest, dass er nicht nur als interessierter Gast da sei, sondern damit auch dem SPD-Ortsverein seine Wertschätzung ausdrücken möchte. Rosenbauer: "Wir haben in den letzten sechs Jahren gut zusammen gearbeitet. Und ich hoffe, sollte ich wieder gewählt werde, auf eine weitere offene und kritische Zusammenarbeit in der nächsten Periode!"

Stellvertretender Vorsitzender und Ehrenbürger Günther Kob fand den Besuch des Bürgermeisters bei einer anderen Fraktion sehr beachtens- und lobenswert. "Nach der Wahl ist vor der Wahl", meinte er. Er hoffe ebenso wieder auf ein gutes Verhältnis im Gemeinderat wie in der letzten Zeit. Parteiintern sei er allerdings nicht zufrieden, wie es in den letzten Jahren gekommen sei. "Ich hoffe, dass irgendwann der Tag kommt, "an dem wir wieder vorne stehen!", so Günther Kob.

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Norbert Karbach
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Veröffentlicht am:
03. 12. 2019
15:38 Uhr

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Norbert Karbach

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Veröffentlicht am:
03. 12. 2019
15:38 Uhr



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