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Coburg

Karl Kolb strebt ins Bürgermeister-Amt

Die ÜWP Lautertal kürt ihren Kandidaten für die Wahl am 26. Mai. Mit umfangreichem Programm.



Die ÜWP Lautertal schickt Karl Kolb (Mitte) ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters. Es gratulierten der Vorsitzende Björn Friedrich (links) und Udo Döhler (rechts), Bürgermeister von Dörfles-Esbach. Foto: Arnold
Die ÜWP Lautertal schickt Karl Kolb (Mitte) ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters. Es gratulierten der Vorsitzende Björn Friedrich (links) und Udo Döhler (rechts), Bürgermeister von Dörfles-Esbach. Foto: Arnold  

Tiefenlauter - Die Überparteiliche Wählergemeinschaft (ÜWP) Lautertal schickt Karl Kolb in das Rennen um die Nachfolge von Sebastian Straubel. Kolb erhielt bei der Versammlung im Gasthaus Schnepfe Rückenwind von den Mitgliedern. Der gebürtige Ludwigstadter ist 52 Jahre alt, verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er lebt seit 20 Jahren in der Gemeinde Lautertal, wo er sich unter anderem als Jugendtrainer des TSV Unterlauter engagiert.

Sollte er am 26. Mai zum Bürgermeister gewählt werden, möchte er 35 Jahre berufliche Erfahrung in sein Amt einbringen. Kolb hat nach der Mittleren Reife zunächst als Finanzbeamter gearbeitet, bevor er im Jahr 1989 ins Landratsamt Coburg wechselte, wo er als Verwaltungsbeamter tätig ist, seit 2010 ist er in der Ausländerbehörde. Außerdem bringt er neun Jahre Erfahrung als Personalratsvorsitzender mit. Der Lautertaler ÜWP-Kandidat hat ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt, das er den Besuchern im voll besetzten Gasthaus präsentierte. Eines seiner Hauptthemen ist die Bildung: Dazu gehört eine ausreichende Kinderbetreuung - angefangen von Krippenplätzen bis hin zur Ferienbetreuung von Schulkindern, aber auch Angebote in der Erwachsenenbildung sind dabei. "Chefsache wird der Erhalt der Mittelschule", versprach er. Kolb bekannte sich zur offenen Ganztagsschule und hält einen M-Zweig in der Lautertaler Schule für erstrebenswert. Er sprach sich für das digitale Klassenzimmer aus, befürwortete den integrativen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderungen und möchte sich für die Integration von Flüchtlingen vor Ort einsetzen. "Das A und O ist das Sprache-Lernen, wir möchten die Sprachförderung unterstützen." Dabei will er eng mit dem Arbeitskreis Asyl zusammenarbeiten.

Einen wichtigen Beitrag zur Integration leisten laut Kolb die Vereine, die er als Herzstück der Gemeinde bezeichnete. Er sicherte Rückendeckung für die Vereinsarbeit zu. Weitere Punkte seiner Agenda sind Freizeitangebote auf dem ehemaligen Bahndamm und ein klares Nein zur Werrabahn. Ein Radweg durch Lautertal, ein Lückenschluss zwischen Apotheke und Kreisel sowie ein sicherer Rad- und Fußweg nach Coburg gehören ferner zu Kolbs Programm. Zudem setzt er auf Umweltbewusstsein. Er möchte Möglichkeiten der Energieeinsparung prüfen und die Elektromobilität in die gemeindliche Flotte bringen. Er sprach sich für ein Biber-Management aus, ebenso für gemeindliche Blühflächen und die sinnvolle Erschließung von Bauland. Wichtig dabei ist ihm: "Wir wollen keine Sündenböcke, sondern nach Lösungen suchen."

Udo Döhler, Vorsitzender der Fraktion der Unabhängigen Landkreisbürger (ULB) und Bürgermeister der Gemeinde Dörfles-Esbach, begrüßte Kolbs Nominierung. Der Erhalt der Lautertaler Schule sei auch für die Gemeinde Dörfles-Esbach von großem Interesse. "Die Lautertaler gehen bei uns in der Grundschule und unsere Kinder in Lautertal in die Mittelschule." Lautertal und Dörfles-Esbach seien gute Nachbarn, die voneinander profitierten.

Björn Friedrich, Vorsitzender der ÜWP Lautertal, bezeichnet Kolb als einen klugen und kreativen Kopf.

Autor

Gabi Arnold
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Veröffentlicht am:
13. 03. 2019
18:18 Uhr

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Gabi Arnold

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13. 03. 2019
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