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Coburg

Karl Kolb wird Bürgermeister von Lautertal

Der Kandidat der ÜPW setzt sich überraschend deutlich gegen Martin Flohrschütz (CSU) durch.



Martin Flohrschütz (links) gartulierte einem freudestrahlendem Karl Kolb als erster zum Wahlsiieg.	Foto: Henning Rosenbusch
Martin Flohrschütz (links) gartulierte einem freudestrahlendem Karl Kolb als erster zum Wahlsiieg. Foto: Henning Rosenbusch  

26.05.2019 - Karl Kolb wird Bürgermeister von Lautertal - Foto: Henning Rosenbusch

Karl Kolb wird Bürgermeister von Lautertal Lautertal
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Karl Kolb wird Bürgermeister von Lautertal Lautertal
Karl Kolb wird Bürgermeister von Lautertal Lautertal

Coburg - Sonntagabend kurz nach 19 Uhr, Lautertaler Rathaus. Sechs von zehn Wahlbezirken sind ausgezählt. Karl Kolb führt mit 65,26 Prozent aller Stimmen. Bis 19.49 Uhr soll es noch dauern, da steht das Endergebnis fest: 64,73 Prozent für den Kandidaten der Überparteilichen Wählergemeinschaft Lautertal (ÜPW). Karl Kolb wird neuer Bürgermeister der Gemeinde Lautertal.

Zur Person

Der gebürtige Ludwigsstadter Karl Kolb wohnt und lebt seit 20 Jahren in Unterlauter. 1989 kam der gelernte Finanzbeamte von Freising ins Landratsamt Coburg und durchlief seither mehrere Fachbereiche. Aktuell arbeitet er in der Ausländerbehörde. Gerade wegen seiner fachlichen Qualifikation avancierte Kolb bei der ÜPW, der er 2006 noch zu Freie-Wähler-Zeiten beitrat, schnell zum Wunschkandidaten. Ganz wichtig ist ihm der dauerhafte Erhalt der Mittelschule.

 

So selig vorfreudig der 52-Jährige schon gut eine dreiviertel Stunde lang lächelt, so angespannt ernst dreinschauend verfolgt sein Mitbewerber von der CSU das schnell als aussichtslos erscheinende Rennen im Rathaus-Foyer. Der Teil der schwarzen Torte, die auf eine große Leinwand gebeamt wird und für den 46-jährigen Martin Flohrschütz steht, mag einfach nicht größer werden. Hellblau, also Karl Kolb, hält sich stabil bei über 64 Prozent.

 

Familie, Freunde, interessierte Bürger - ein paar Dutzend mögen es sein, die die Auszählung verfolgen. Ein paar wollen Karl Kolb schon kurz nach der Halbzeit gratulieren, doch der wehrt alle Glückwünsche ab. Um 19.46 Uhr schließlich ist Martin Flohrschütz der Erste, der dem Wahlsieger gratuliert. Kolb nimmt den Handschlag sichtlich gerührt an, ein Bezirk ist noch auszuzählen. "Und den warten wir dann auch noch ab", sagt er in die bereitstehende Gratulantenschar. Die darf dann drei Minuten später.

Am 4. Juni wird er offiziell sein neues Amt antreten. Ob bis dahin Feiern angesagt ist? "Um Gottes willen, nein", lacht Kolb, dem die Freude über den Erfolg mit jeder Regung anzumerken ist. "Nach zwölf Wochen Wahlkampf trinke ich jetzt erstmal das erste entspannte Bier. Mir geht es richtig, richtig gut", strahlt er. "Ich bin überwältigt von diesem Wahlergebnis, mit dem ich so niemals gerechnet hätte." Aber der Wahlsieg sei auch eine Verpflichtung. Als Erstes wolle er sich persönlich um die Vorbereitung der Feierlichkeiten zu "50 Jahre Lautertal" kümmern. "Dann arbeiten wir die Themen aus unserem Wahlprogramm ab."

Martin Flohrschütz gibt sich als fairer Verlierer. "Es war eine Persönlichkeitswahl. Und die Lautertaler wollten eben, dass ihr Bürgermeister Karl Kolb heißt und nicht Martin Flohrschütz." Warum das so ist? "Ich muss das erstmal sacken lassen", meint er. Hat dann aber doch eine Idee: "Vielleicht hat es ja doch etwas mit ‚Rettet die Bienen‘ zu tun." Hier hatte sich Flohrschütz als Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbandes sehr eindeutig gegen das Volksbegehren ausgesprochen. "Ich habe mich da eindeutig positioniert. Schon möglich, dass mir das der ein oder andere übel genommen hat."

Sebastian Straubel, der vom Chefsessel des Lautertaler Rathauses kommt und dessen Wahl zum Landrat Karl Kolb erst das Bürgermeisteramt ermöglicht hat, mag "über solche Dinge" nicht spekulieren. "Beide Kandidaten haben gekämpft und wirklich alles gegeben." Seinem Nachfolger Karl Kolb wünscht er "viel Erfolg und gute Zusammenarbeit". Für eine Analyse sei der Zeitpunkt Wahlabend viel zu früh. Erst müsse man sehen, wer in welchen Bezirken wie gewählt habe. "Dann können wir ins Detail gehen."

 

Autor

Volker Friedrich

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Veröffentlicht am:
26. 05. 2019
19:32 Uhr

Aktualisiert am:
26. 05. 2019
21:21 Uhr

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Volker Friedrich

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26. 05. 2019
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26. 05. 2019
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