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Coburg

Kein Prachtbau, aber eine praktikable Lösung

Die Wehr in Tiefenlauter wird mit ihrer Gerätschaft in eine Garage am Wasserhaus um ziehen. Der Umbau dafür läuft bereits.



Ehrung für viel Engagement: Wolfgang Heinze (rechts) ist seit 40 Jahren Feldgeschworener und Dr. Bernd Wicklein spendete 100 Mal sein Blut. Dafür dankte beiden der 2. Bürgermeister Martin Rebhan (Mitte). Foto: Herzog
Ehrung für viel Engagement: Wolfgang Heinze (rechts) ist seit 40 Jahren Feldgeschworener und Dr. Bernd Wicklein spendete 100 Mal sein Blut. Dafür dankte beiden der 2. Bürgermeister Martin Rebhan (Mitte). Foto: Herzog  

Lautertal - Die Feuerwehr Tiefenlauter erhält eine neue Unterkunft im Garagengebäude am Wasserhaus. Dazu laufen bereits bauliche Maßnahmen durch den Bauhof. Der Umzug ist erforderlich, nachdem die bisherige Unterkunft im Anwesen Thüringer Straße 12 gemäß vertraglicher Vereinbarung zum 30. April geräumt werden muss. Damit folgte der Lautertaler Gemeinderat einem Antrag von Gemeinderat Norbert Seitz.

Die Garage am Wasserhaus wird geteilt und es entstehen außer der Unterstellmöglichkeit für den Tragkraftspritzenanhänger auch ein Aufenthaltsraum sowie eine Toilette und eine Küchenzeile, wie Bauamtsleiter Peter Welz informierte. Seitz bedankte sich bei ihm dafür. "Es wird zwar kein Prunkbau, aber eine praktikable Lösung", erklärte er.

Die Jubiläen 50 Jahre Großgemeinde Lautertal und 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Lautertal werden vom 27. bis 30. Juni mit der gesamten Bevölkerung und Gästen gebührend gefeiert. Neben anderen Veranstaltungen findet am Festsonntag das Kreisfeuerwehrfest in der Gemeinde statt. Wie Bürgermeister Martin Rebhan bekanntgab, vergibt der Gemeinderat den Auftrag für die Bereitstellung, den Auf- und Abbau sowie die Betreuung der gesamten Veranstaltungstechnik für die Festtage an eine Coburger Firma zum Angebotspreis von 14 200 Euro. Der Auftrag für den Sicherheitsdienst erging ebenfalls an eine Coburger Firma für 4250 Euro. Berücksichtigt wird dabei auch, dass die Anzahl der Stunden der Mitarbeiter variabel ist und sich zudem nach möglicherweise weiteren behördlichen Forderungen richten muss.

Aufgrund eines Gutachtens und zur Verhütung möglicher Gefahren legte der Gemeinderat fest, die Fußgängerbrücke über die Lauter im Gebiet Am Brunnen / Wassergasse zu sperren und beauftragte die Verwaltung nach einer Variante für die Sicherung der Stabilität der Wehranlage zu suchen.

Sehr gut angenommen werde das Anrufsammeltaxi, berichtete Rebhan anhand einer Übersicht aus dem Jahre 2018. Danach fanden 8904 Fahrten statt, das seien 337 mehr als im Jahr zuvor. "Das bedeutet ein Plus von 691 Fahrgästen bei einem Mehraufwand für die Kommune von rund 100 Euro, die wir sicher gerne zusätzlich ausgegeben haben", stellte er fest.

Eine Statistik stellte Rebhan zur Entwicklung des Schulstandortes Lautertal vor. Dabei wurde deutlich, dass von den Schülern der Nachbargemeinden besonders viele aus Dörfles-Esbach weiterführende Schulen in Coburg besuchen. In der Schule "Am Lauterberg" hätten alle Schüler einen Abschluss erreicht. Allerdings werde deutlich, dass der Anteil der Qualifizierenden Hauptschulabschlüsse zurückgegangen sei.

Neues Spielgerät wurde für den Spielplatz Pfaffengasse angeschafft Manfred Menzel fragte nach, wann die Eröffnung erfolge. Wenn es gewünscht werde, würde sich die ÜPW im Zuge der Aktion "Z‘amm geht‘s" unterstützend beteiligen. Martin Rebhan bedankte sich für die Bereitschaft und erklärte, dass das Aufstellen der Spielgeräte durch den Bauhof feststehe, man warte nur noch auf geeignete Witterung.

Seit 40 Jahren ist Wolfgang Heinze ehrenamtlich als Feldgeschworener tätig. 2. Bürgermeister Martin Rebhan würdigte dessen Einsatz bei der Gemeinderatssitzung. Er überreichte ihm die Urkunde und ein Präsent im Namen des Bayerischen Finanzministers Albert Füracker. Heinze hatte an der ursprünglichen zentralen Ehrung aus Termingründen nicht teilnehmen können.

Mit 100 Blutspenden hat Gemeinderat Dr. Bernd Wicklein Hilfe am Nächsten geleistet. Bürgermeister Rebhan lobte auch dessen uneigennütziges Engagement und übergab ihm die Urkunde, das goldene Ehrenzeichen und ein Geschenk der Gemeinde.

Autor

Andreas Herzog
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Veröffentlicht am:
05. 04. 2019
17:28 Uhr

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Andreas Herzog

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05. 04. 2019
17:28 Uhr



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