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Coburg

Klinikverbund Regiomed will Gesundheits-Campus in Coburg

Das Krankenhaus der Vestestadt muss saniert werden. Das würde Jahre dauern. Jetzt soll neu gebaut werden - und ein ganzes Zentrum entstehen.



Das weitläufige Gelände des ehemaligen BGS-Standorts in Coburg. Hier könnte ein "Gesundheitscampus" als Ersatz für das bisherige Coburger Krankenhaus in der Ketschendorfer Straße entstehen.
Das weitläufige Gelände des ehemaligen BGS-Standorts in Coburg. Hier könnte ein "Gesundheitscampus" als Ersatz für das bisherige Coburger Krankenhaus in der Ketschendorfer Straße entstehen.  

 

Coburg - Der Klinikverbund Regiomed macht sich für den Neubau eines Krankenhauses in Coburg stark. Er verweist darauf, dass das bestehende Klinikum dringend saniert werden müsse. Nach über 30 Jahren seien die Sanierungs- und Instandhaltungskosten sowie die mutmaßliche Dauer der Sanierung von mindestens zehn Jahren inzwischen so hoch, dass ein kompletter Neubau die einzig realistische Alternative sei, wie es in einer Pressemitteilung von Regiomed, dem Zusammenschluss der Kliniken in Coburg, Lichtenfels, Sonneberg und Hildburghausen, heißt. Auch würden Mitarbeiter und Patienten durch eine langwierige Sanierung unerträglich belastet.

Als neuen Standort schlägt Regiomed das ehemalige BGS-Gelände in Coburg und Dörfles-Esbach vor. Dort will der Klinikverbund weitere Dienstleistungen aus dem Gesundheitsbereich ansiedeln, etwa ein Gesundheitshaus, ein Patientenhotel, Einrichtungen für die Seniorenpflege, Prävention und Rehabilitation, aber auch einen Kindergarten sowie Fort- und Weiterbildungsstätten. So könnte ein neuer Gesundheits-Campus entstehen "im Sinne einer sektorenübergreifenden und ganzheitlichen Gesundheitsversorgung", wie Regiomed erläutert. Mit dem Neubau könnten "neue innovative und richtungsweisende Möglichkeiten für die Gesundheitsregion entstehen", heißt es in der Mitteilung weiter, die auch als Impulsgeber für die Anwerbung neuer Fachkräfte sorgen werde.

Zu den Besonderheiten des Gesundheits-Campus zählt der Klinikverbund räumliche Trennung zwischen Besuchern, laufendem Krankenhausbetrieb und Logistik, steigende Behandlungsqualität durch Vernetzung sowie die Erweiterung der Behandlung um präventive, ambulante, vorstationäre und nachstationäre Komponenten. Die Unterbringung der Patienten erfolgt zu mindestens 80 Prozent in Einbettzimmern, so die Regiomed-Vorstellung.

Die Verantwortlichen um Hauptgeschäftsführer Joachim Bovelet gehen bei ihren Planungen auch davon aus, dass die beschlossene Aufstockung der Bettenzahl am Klinikum Coburg auf 630 Betten (die NP berichtete) möglicherweise nicht reicht. Für den Bereich Geriatrie und Rehabilitation sowie die Tageskliniken könnten weitere Betten dazukommen, sodass das Klinikum am Ende deutlich über 700 Betten zählen könne. 

 

Lesen Sie dazu auch: Landrat will Alternativen-Prüfung

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Martin Fleischmann

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Veröffentlicht am:
15. 12. 2017
11:29 Uhr

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