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Coburg

Kunst am Körper: Tattoo-Convention in der Vestestadt

Die Tattoo-Convention lockt viele Besucher nach Coburg. Manche kommen nicht nur zum Schauen, sondern lassen sich gleich tätowieren.



Sven Wingert ließ sich von seiner Tochter tätowieren - natürlich unter fachmännischer Anleitung.	Foto: Hobmaier
Sven Wingert ließ sich von seiner Tochter tätowieren - natürlich unter fachmännischer Anleitung. Foto: Hobmaier  

Coburg - Zum zweiten Mal konnten sich Tattoo-Begeisterte in Coburg auf der Convention informieren und natürlich auch tätowieren lassen. Am Wochenende fand im Kongresshaus am Rosengarten erneut die Veranstaltung für Freunde der Körperkunst statt.

Die meisten kamen spontan, andere hatten schon vorher einen Termin mit einem Tätowierer vereinbart. Zu den kurz Entschlossenen gehörte Gerhard Schindler: Er ließ sich den Namen seiner Tochter stechen - von seiner Tochter höchstpersönlich. Unter fachmännischer Anleitung von Tätowierer Valentin Bröse von Alien Blood Tattoo stach die Neunjährige ihrem Papa das gewünschte Kunstwerk. Die Eltern sind stolz auf ihre Tochter, und die hatte sichtlich Spaß daran, ihren Vater zu tätowieren. Wer weiß, ob da nicht die nächste Generation Tattoo-Künstler heranwächst?

Michael Schirmer hat sich bereits bei der Convention im vergangenen Jahr in Coburg einen Kringel im Maori-Stil stechen lassen. Erweitert wurde das Ganze dann auf der Con in Kronach. Jetzt wurde in Coburg aus den zwei Kringeln eine Rundumverschönerung der Wade: "Langsam tut’s weh", meinte der Sonnefelder, "die Lines sind okay, aber das Ausmalen schmerzt schon."

23.06.2019 - Tattoo-Convention in Coburg - Foto: Henning Rosenbusch

Tattoo Convention
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Die Wade schien dieses Mal eines der beliebtesten Körperteile zum Stechen zu sein. Auch Ina aus Ebern hat sich entschieden, dort eine Fledermaus im Comic-Stil verewigen zu lassen. Für sechs Mädels aus Lauscha gab es etwas ganz Besonderes: ein Familientattoo. Julia war als zweite dran und tanzte ein wenig aus der Reihe: alle anderen fünf haben den Unterarm für ihr Motiv gewählt, die 22-Jährige ließ sich lieber die Wade tätowieren. In knapp 20 Minuten war die Verzierung fertig.

Die Moderation am Samstag übernahm ein Urgestein der deutschen Tattoo-Szene: Arafat aus München. Der 57-Jährige tätowiert seit über 30 Jahren und ist mit ganzer Seele der Szene verschrieben: "Es ist ein schönes Gefühl, hier dabei zu sein und zu sehen, dass sich die Szene langsam wieder auf ihre alten Werte und Wurzeln zurückbesinnt", meinte der Tattoo-Künstler.

 
Autor

Judith Hobmaier
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Veröffentlicht am:
23. 06. 2019
15:28 Uhr

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Judith Hobmaier

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23. 06. 2019
15:28 Uhr



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