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Coburg

Land unter in Coburg und Umgebung

Über Coburg gehen am Donnerstag starker Regen und Hagel nieder. Die Schäden halten sich in Grenzen, fordern aber Hilfsorganisationen und die Polizei.



Die Casimirstrasse unter Wasser.   Foto: Henning Rosenbusch

Coburg - Heftige Gewitter und Sturmböen haben die Coburger Feuerwehr, die Polizei und das Technische Hilfswerk am Donnerstagnachmittag auf Trab gehalten. "Wir kommen mit unseren Streifen überhaupt nicht mehr nach", sagte Stefan Probst, Sprecher der Polizeiinspektion Coburg, der Neuen Presse auf Anfrage, nachdem über dem Coburger Land ein heftiges Gewitter niedergegangen war. Zuvor war über die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA) vor "schwerem Gewitter mit extrem heftigem Starkregen und Hagel" für die Stadt und den Landkreis Coburg gewarnt worden. Nach ersten Erkenntnissen halten sich die Schäden in Grenzen.

"Wir müssen nach Prioritäten gehen. Momentan ist die Callenberger Unterführung in Coburg gesperrt, genauso wie der komplette Kürengrund. Da geht nichts mehr", sagte Probst, noch während das Gewitter über der Stadt niederging und einige Straßen nahezu unpassierbar machte. Fahrzeuge stauten sich im Berufsverkehr bis zur Hochschule am Judenberg beziehungsweise bis hinter die Firma Kapp in Neuses.

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Starkregen in Coburg
Unsere Leserin Sabine Müller hat das Unwetter im Hörnleinsgrund gefilmt.
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Im Weitramsdorfer Ortsteil Neundorf krachte nach Polizeiangaben ein Baum auf ein Auto. "Wie hoch der Schaden ist, wissen wir nicht. Momentan kommen wir dort nicht hin", sagte Probst am Nachmittag. In der Alten Poststraße im Coburger Kürengrund fiel ein Baum auf die Fahrbahn und verfehlte nur knapp ein Auto. Verletzt wurde niemand, beschädigt auch nichts.

29.08.2019 - Gewitter und Sturm in Coburg - Foto: Frank Wunderatsch/THW Coburg/Laura Schmidt/Sabine Müller

Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Unwetter in Coburg Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Gewitter Coburg THW-Einsatz Coburg
Unwetter in Coburg Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Bilder Wasser Coburg
Unwetter in Coburg Coburg
Coburg
Unwetter Coburg
Unwetter Coburg

"Wir benötigen Hilfe, unser Keller läuft voll!" Mit diesem Anruf wandte sich eine Familie aus der Callenberger Straße in Coburg an die Polizei. Die informierte die Freiwillige Feuerwehr, die mit Pumpen anrückte. "Wo wir gar nicht mehr hingehen sind Meldungen über hochgespülte Gullideckel. "Jede Menge", so Probst, seien im ganzen Stadtgebiet von den Wassermassen hochgedrückt worden, weil die Kanalisation die Sturzfluten nicht mehr aufnehmen konnte.

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Starkregen in Coburg Richtung Scheuerfeld

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Die Freiwillige Feuerwehr Coburg war zwischen 15 und 16.30 Uhr im Dauereinsatz. "Hoffentlich ist jetzt alles vorbei", sagte Pressesprecher Dominique Luther um 16.40 Uhr auf Anfrage. Rund 60 Feuerwehrleute hätten 18 Einsätze abgearbeitet. Hauptsächlich wurden Keller ausgepumpt, umgefallene Bäume weggeräumt und Sperren errichtet.

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Unwetter in Coburg
Dieses Video hat uns Michael Sauerteig geschickt.
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Das Technische Hilfswerk (THW) Coburg wurde um 14.48 Uhr alarmiert. Insgesamt 19 Helfer rückten zu zwei Einsatzstellen aus, die von den Folgen des starken Regens besonders betroffen waren. Im Weichengereuth in der Coburger Südstadt musste ein Keller ausgepumpt werden. In Schloss Eichhof am westlichen Stadtrand pumpten die THW-Helfer Keller aus und errichteten mit Sandsäcken eine Sperre, um von der Anhöhe fließendes Wasser aufzuhalten und umzuleiten, sagte Einsatzleiter René Göbel der Neuen Presse auf Anfrage.

 

Wie die Polizei am Freitagvormittag mitteilt, mussten die Beamten zu vielen Einsätzen in den westlichen Landkreis sowie in das westliche Coburger Stadtgebiet ausrücken. Besonders stark betroffen waren demnach die Gemeinde Weitramsdorf sowie im Coburger Stadtgebiet der Kürengrund, der Stadtteil Scheuerfeld und die Callenberger Unterführung.

Aufgrund des Starkregens und des starken Windes wurden mehrere Bäume umgeweht. Zudem liefen im Coburger Stadtgebiet mehrere Keller voll. Die Callenberger Unterführung und Teile des Kürengrunds mussten am Donnerstagnachmittag kurzfristig für den Verkehr gesperrt werden. Die Schäden in Stadt und Landkreis Coburger schätzt die Polizei auf mehrere zehntausend Euro. Verletzt wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand.

 

Veröffentlicht am:
29. 08. 2019
15:52 Uhr

Aktualisiert am:
30. 08. 2019
11:45 Uhr

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Autor

Volker Friedrich

Wolfgang Braunschmidt

Kontakt zu den Autoren

Veröffentlicht am:
29. 08. 2019
15:52 Uhr

Aktualisiert am:
30. 08. 2019
11:45 Uhr



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