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Coburg

Lorenz tritt gegen Siegel an

Der 35-Jährige will Bürgermeister in Großheirath werden. Die Freien Wähler nominieren ihn einstimmig als ihren Kandidaten.



Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Christian Gunsenheimer, gratuliert Andreas Lorenz zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat in Großheirath
Der Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Christian Gunsenheimer, gratuliert Andreas Lorenz zur Nominierung als Bürgermeisterkandidat in Großheirath  

Großheirath - Andreas Lorenz hat sich viel vorgenommen: Der 35-jährige Rossacher fordert bei der Kommunalwahl im kommenden Jahr den amtierenden Bürgermeister Udo Siegel (CSU) von Großheirath heraus. Lorenz wurde am Donnerstagabend im Gasthof Steiner einstimmig von der Versammlung der Freien Wähler nominiert.

Lorenz stelle sich in der schwarzen Hochburg Großheirath einer Herkulesaufgabe, betonte der Vorsitzende der Freien Wähler Großheirath, Frank Leistner. "Es gab Zeiten, da sagte man, Großheirath sei so schwarz, dass man sogar am Tag das Licht einschalten müsse", so Leistner. Heute dämmere es, auch dank der Freien Wähler und ihrer Politik, aber man wolle weit mehr: "Wir möchten, dass es hell wird und die Sonne der Freien Wähler scheint", so Leistner. Und dazu sei Andreas Lorenz genau der richtige Kandidat, denn Lorenz habe Visionen, er arbeite organisiert und strukturiert. Als junger, dynamischer und unverbrauchter Kandidat trete er gegen den fast 60-jährigen Udo Siegel an, der bereits in seiner dritten Amtszeit kandidiere. "Das ist mutig, aber Überraschungen sind möglich", so Leistner.

Andreas Lorenz ist in der Gemeinde Großheirath fest verwurzelt; er lebt mit seiner Frau und seiner 14-jährige Tochter und seinem elfjähriger Sohn im Gemeindeteil Rossach. Er arbeitet als Straßenwärter in der Gemeinde Weitramsdorf und engagiert sich ehrenamtlich als Chorleiter in Weißenbrunn am Forst, Lorenz ist Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Rossach und war bis 2018 als Kirchenvorstand in Rossach aktiv.

Der FW-Kandidat möchte ein bürgernaher Bürgermeister sein, der die Gemeindepolitik transparent und vor allem auch vorausschauend gestaltet. "Ich will euer Bürgermeister werden, weil ich der Überzeugung bin, dass wir in Großheirath mehr schaffen können", betonte er. Lorenz möchte neben den Bürgerversammlungen auch Bürgersprechstunden einrichten und im gemeindlichen Mitteilungsblatt beispielsweise Gemeinderatsbeschlüsse veröffentlichen. Der FW-Kandidat bekennt sich zum Klimaschutz. "Ich bin offen für jede Form der regenerativen Energien und gemeindliche Flächen möchte ich naturnah gestalten", so Lorenz. Sollte er gewählt werden, werde er das schnelle Wachstum der Gemeinde Großheirath kritisch hinterfragen. "Sind die Neubürger integriert? Reicht die Infrastruktur aus? Ist die Verkehrssicherheit gewahrt?", das und vieles mehr steht auf der Agenda des FW-Kandidaten.

Der FW-Kreisvorsitzende Christian Gunsenheimer sieht in Lorenz alle Qualitäten, die ein Bürgermeister haben muss. Auch der Bürgermeister der Stadt Rödental,Marco Steiner, sicherte seine Unterstützung im Wahlkampf zu. "Ich bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam was Tolles erreichen", sagte er.

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Gabi Arnold
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Veröffentlicht am:
12. 07. 2019
16:04 Uhr

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Gabi Arnold

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12. 07. 2019
16:04 Uhr



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