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Coburg

Marksteine auf dem Weg in die Zukunft

In Coburg stehen große Investitionsmaßnahmen an. Sie sollen die Entwicklung der Vestestadt nachhaltig prägen.



Applaus für die Künstlerinnen und Künstler, die den Neujahrsempfang der Stadt Coburg am Samstag im Spiegelsaal des Landestheaters musikalisch umrahmten (von rechts): Theaterintendant Dr. Bernhard Loges, Oberbürgermeister Norbert Tessmer, 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber, 3. Bürgermeister Thomas Nowak, Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach, Thomas Kaeser, Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser, Michael Stoschek und die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, Professorin Dr. Jutta Michel.	Foto: Henning Rosenbusch
Applaus für die Künstlerinnen und Künstler, die den Neujahrsempfang der Stadt Coburg am Samstag im Spiegelsaal des Landestheaters musikalisch umrahmten (von rechts): Theaterintendant Dr. Bernhard Loges, Oberbürgermeister Norbert Tessmer, 2. Bürgermeisterin Dr. Birgit Weber, 3. Bürgermeister Thomas Nowak, Bundestagsabgeordneter Hans Michelbach, Thomas Kaeser, Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser, Michael Stoschek und die Vizepräsidentin der Hochschule Coburg, Professorin Dr. Jutta Michel. Foto: Henning Rosenbusch  

12.01.2019 - Neujahrsempfang der Stadt Coburg im Spiegelsaal - Foto: Henning Rosenbusch

Neujahrsempfang der Stadt Coburg Coburg
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Coburg - Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) hat beim Neujahrsempfang am Samstag im Spiegelsaal des Landestheaters die Marksteine auf dem Weg der Stadt Coburg in die Zukunft genannt. Dazu gehörten die Entwicklung des Schlachthof- und Güterbahnhofgeländes mit dem Globe-Theater, der alten Pakethalle und dem früheren Kühlhalle in der Südstadt, der Ausbau des Verkehrslandeplatzes Brandensteinsebene für die dauerhafte Genehmigung des Instrumentenflugs mit Geschäftsflugzeugen, die Schaffung bezahlbarer Wohnungen, die Errichtung des Bildungshauses an der Lutherschule am Albertsplatz, die Erneuerung der Heiligkreuzschule, die Generalsanierung und Erweiterung des Landestheaters sowie die Entwicklung der Sanierungsgebiete, zu denen die Steinwegvorstadt gehört.

Klares Bekenntnis zur Sportförderung

Ein klares Bekenntnis legte Norbert Tessmer beim Neujahrsempfang der Stadt zur Sportförderung ab. Coburg sei im Breiten-, Gesundheits- und Breitensport bestens aufgestellt und stehe, mit Blick auf die Mitgliederzahlen in Sportvereinen, an der Spitze in Oberfranken.

Als Zukunftsaufgabe für die Vereine sehe der OB, Kräfte zu bündeln, Synergien zu schaffen und nachhaltig zu wirtschaften. Dies sei vor dem Hintergrund geboten, "dass es immer schwieriger wird, eigene Liegenschaften und Sportstätten zu erhalten und zu bewirtschaften. Das bringe manchen Coburger Verein an den Rand der Existenz. Es könne nicht sein, dass Einnahmen wie Mitgliedsbeiträge oder Sponsorengelder, ausschließlich in den Unterhalt von vereinseigenen Liegenschaften gesteckt werden müssten "und für den Sport nichts mehr übrig bleibt".

Um eine Grundlage für die dauerhafte Sicherung des Sports in Coburg zu schaffen, kündigte der Oberbürgermeister eine Bestands- und Bedarfserhebung an. Sie solle der Politik einen Überblick geben, um den Sport weiterhin nachhaltig und zielgerichtet fördern zu können.

 

Die Verzögerungen und Problemstellungen beim historischen Theatergebäude am Schlossplatz - beispielsweise die Kostenschätzung von 100 Millionen Euro, die in der Stadt für heftige Diskussionen sorgt - streifte der OB nur kurz. "Ich wäre gerne schon weiter, jedoch wird jeden Tag ein neues Stöckchen geworfen, welches es zu überspringen gilt". Welche "Stöckchen" er meinte, sagte Norbert Tessmer nicht.

 

Dafür lobte er die Initiative der Unternehmen Brose, HUK und Kaeser, die den Bau des Globe-Theaters am Güterbahnhof in die Hand genommen haben. Der Oberbürgermeister dankte ausdrücklich Tina-Maria Vlantoussi-Kaeser, Vorstand des Kompressorenherstellers, Klaus-Jürgen Heitmann, Sprecher der HUK-Vorstände, und Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose-Gruppe. Deren ideelles und finanzielles Engagement für das Globe, das zunächst als Ausweichspielstätte für das Landestheater und nach Abschluss der Generalsanierung als Veranstaltungsstätte genutzt werden soll, sei alles andere als selbstverständlich. Es sei, so der OB, "ein überzeugendes Bekenntnis zum Firmenstandort". Dafür gab es großen Beifall der geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Behörden, Kultur, Bildung, Hilfsorganisationen, Vereinen und Verbänden.

Norbert Tessmer betonte, die Pakethalle und das Globe-Theater eröffneten Coburg zusätzliche Chancen für eine Aufwertung als Veranstaltungs- und Kongressstadt. Eine Arbeitsgruppe schaffe momentan die Grundlage dafür. Der Oberbürgermeister sieht in diesem Bereich "ein Geschäftsfeld, in dem wir, so meine Überzeugung, unsere Kapazitäten noch nicht ausgeschöpft haben und wir zulegen können". Er erwarte, dass, wie anderswo auch, "der Betrieb beziehungsweise die laufenden Kosten aus dem operativen Geschäft durch die Erträge ausgeglichen werden". Tessmer stellte sich damit gegen Kritiker, die davon ausgehen, dass das Globe-Theater als Kultur- und Veranstaltungszentrum sowie die Pakethalle, die als Veranstaltungsort der Designtage bekannt ist, Verlustbringer für die Stadt werden.

Der OB kündigte an, dass der Direktor des Hannover Congress Centrums und Präsident des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren, Joachim König, und der Geschäftsführer der Bamberg Congress und Event, Horst Feulner, demnächst nach Coburg kommen werden. Sie würden aufzeigen, was im Kongress- und Veranstaltungswesen für eine Stadt möglich sei.

 

 

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Wolfgang Braunschmidt

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Veröffentlicht am:
12. 01. 2019
17:00 Uhr

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Wolfgang Braunschmidt

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12. 01. 2019
17:00 Uhr



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