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Coburg

Max Lachner ist der Neue in der Ebersdorfer Schule

Der Rektor sieht seinen Schwerpukt in der Digitalisierung. Er will aber nicht alles verändern.



Max Lachner ist vom 1. August an der neue Rektor der Grund- und Mittelschule Ebersdorf.	Foto: Kemnitzer
Max Lachner ist vom 1. August an der neue Rektor der Grund- und Mittelschule Ebersdorf. Foto: Kemnitzer  

Ebersdorf/C. - Zum 1. August tritt Max Lachner an der Grund- und Mittelschule Ebersdorf die Nachfolge von Iris Metzner als Rektor an. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Kollegium und der Gemeinde Ebersdorf sowie darauf, zu führen und zu leiten, Ideen und Ziele umzusetzen, Verantwortung zu übernehmen und die Schule zu repräsentieren. "In den Ferien bin ich jeden Mittwoch an der Schule in Ebersdorf, um mich einzuarbeiten", erklärt er.

Vieles ist dem künftigen Rektor vertraut, denn er kennt einige Kollegen seit seinem Studium. Zusammengearbeitet hat er mit ihnen auch bereits im Schulverbund - er dürfte seine neue Wirkungsstätte also bestens kennen.

Nach seinem Abitur am Meranier-Gymnasium in Lichtenfels, im Jahr 2002, begann er ein Medientechnologie-Studium, merkte aber, dass dieses nicht das richtige für ihn ist. Während eines Praktikums an der Herzog-Otto-Mittelschule in Lichtenfels lernte er seinen heutigen Beruf lieben. Mit dem Erweiterungsstudium Medienpädagogik und Beratungslehramt hat er seine Affinität zu Medien und Menschen in sein Lehrerdasein mit einbinden können. "Mit Menschen arbeiten ist manchmal anstrengend, aber vielseitig und sehr bereichernd", findet er. Für ihn sind Kinder die Zukunft der Gesellschaft und Lehrer die Zukunftsarchitekten. "Wir tragen große Verantwortung. Wir müssen gute Vorbilder sein, damit unsere Schüler später in der Gesellschaft bestehen können", sagt Lachner.

Schon früh hat er sich mit Themen wie Leitungsprinzipien und Teamführung befasst und Fortbildungen besucht. Darüber hinaus hat der Pädagoge als Vorsitzender des Jungen BLLV Oberfranken über sieben Jahre seine Fähigkeiten ausprobieren können. Dabei empfand er durchweg Spaß und Freude an dieser Tätigkeit. Als stellvertretender Schulleiter war er von 2013 bis 2015 an der Mittelschule Rödental-Oeslau und anschließend an der Grund- und Mittelschule Sonnefeld tätig. Auf die Frage, warum sich Max Lachner auf die Rektorenstelle in Ebersdorf beworben hat, antwortet er mit der Aussage des früheren Schulamtsdirektor Gerhard Schelhorn: "Nun ist es an der Zeit, seine eigenen Fehler zu machen."

Eine der großen Herausforderungen als Rektor ist es für ihn, die Wünsche, Ideen, Anregungen und Forderungen der verschiedenen Seiten mit den vorhandenen Interessen in Einklang zu bringen. Lachner möchte seine Prinzipien und Ziele transparent machen sowie Entscheidungen erklären und sie ehrlich und offen erörtern. Schulpolitisch wird die Digitalisierung einen Schwerpunkt bilden, denn es gelte die Schülerinnen und Schüler auf das moderne Arbeitsleben vorzubereiten.

Seitdem Lachner im Schulamtsbezirk arbeitet, und besonders seit er 2011 zum Personalrat gewählt worden ist, kennt er seine Ebersdorfer Amtsvorgänger Werner Schumann und Iris Metzner. Die beiden hätten die Ebersdorfer Schule zu dem gemacht, was sie heute ist: eine gut geführte Schule mit zufriedenen Schülern und Kollegen. Auch wenn jeder seine eigene Handschrift habe, wäre es für Max Lachner vermessen, gleich zu Beginn alles anders machen zu wollen. Die eine oder andere Veränderung schließt er aber nicht aus. Im kommenden Schuljahr wird der Rektor vier Stunden Unterricht halten. In Sonnefeld unterrichtete er Musik und leitete die Schulband. Auch seine Tätigkeiten als stellvertretender Vorsitzender im örtlichen Personalrat und auf Bezirksebene wird er weiterhin ausüben.

Als Vater von vier kleinen Kindern liegt ihm besonders die Vereinbarkeit von Beruf und Familie am Herzen. Diese fange mit den Mittagsbetreuungs-Angeboten in der Grundschule an und ziehe sich über die Ganztagsklassen in die Jahrgangsstufe fünf und sechs hinweg.

Autor

Alexandra Kemnitzer
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Veröffentlicht am:
29. 07. 2019
17:34 Uhr

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Alexandra Kemnitzer

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Veröffentlicht am:
29. 07. 2019
17:34 Uhr



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