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Coburg

Mehr Platz für den Vereinssport

Umbau der Backsteinhalle am Anger beginnt. Ende 2019 sollen die Trainingsräume fertig sein.



In der Backsteinhalle am Anger entstehen neue Trainings- und Veranstaltungsräume.	Foto: Henning Rosenbusch
In der Backsteinhalle am Anger entstehen neue Trainings- und Veranstaltungsräume. Foto: Henning Rosenbusch  

Coburg - Seit nicht mehr als ein Häufchen Schutt von der "Angerveste" übrig geblieben ist, klagen Sportvereine über fehlende Trainingsräume. Das könnte zur Jahreswende anders werden. Der Finanzsenat der Stadt Coburg hat am Montag knapp 500 000 Euro für die Sanierung der Backstein-Turnhalle am Anger bereit gestellt.

"Im September soll der Umbau beginnen. Wir gehen davon aus, dass die Halle Ende des Jahres in Betrieb genommen werden kann", sagte Ullrich Pfuhlmann, Geschäftsführer der Wohnbau Coburg, die für den Umbau verantwortlich ist. Dann soll der westliche Teil des Baus als Übungs- und Gymnastik-raum zur Verfügung stehen. Auf Drängen mehrerer Sportvereine, die ihre Trainingsräume durch die Schließung der Angersporthalle verloren hatten, forderten Pro Coburg und die SPD die Schaffung von neuen Trainingsmöglichkeiten. Wie Oberbürgermeister Norbert Tessmer sagte, soll die Backsteinhalle aber auch für soziale und kulturelle Veranstaltungen offen stehen. Bisher war sie hauptsächlich als Ausstellungsraum genutzt und über das Kongresshaus vermietet worden. Die Nachfrage war allerdings sehr gering. Deshalb hofft man nun bei der Stadt auf mehr Zuspruch nach der Renovierung.

"Wieso kostet die Renovierung des recht überschaubaren Raumes 496 000 Euro", wollte Bettina Lesch-Lasaridis (SPD) wissen. Wie Ullrich Pfuhlmann erläuterte, hänge das vor allem damit zusammen, dass die Haustechnik vollständig erneuert werden müsse. Allein eine neue Heizungs- und Lüftungsanlage schlage mit mehr als 150 000 Euro zu Buche. Für die Sanierungsarbeiten erhält die Stadt Zuschüsse in Höhe von rund 280 000 Euro.

Noch einmal 415 000 Euro soll die Neugestaltung der Kreuzung und des Platzes vor dem Bürgerhaus Wüstenahorn kosten. Wie Ullrich Pfuhlmann erläuterte, der auch dieses Projekt betreut, gab es für die Tiefbauarbeiten nur einen einzigen Bieter. Die Firma wollte ursprünglich erst im Herbst mit den Bauarbeiten beginnen. Laut Wohnbau-Geschäftsführer konnte man sich allerdings darauf einigen, dass nun schon im Juli gebaggert wird. Außerdem blieb das Angebot der Baufirma knapp 10 000 Euro unter den Berechnungen des Planungsbüros. Eine kleine Sensation in der gegenwärtigen Konjunkturphase. Auch in diesem Fall erwartet die Stadt staatliche Fördermittel in Höhe von rund 185 000 Euro.

Ja sagte der Finanzsenat auch zu dem Vorschlag aus der Verwaltung, im sogenannten Grabungsmuseum, das sich unter dem Ämtergebäude am Kirchhof befindet, in Zukunft kein Eintrittsgeld mehr zu erheben. Der Grund: In den letzten Jahren war der Besucherandrang derart überschaubar (fünf bis sechs Personen pro Saison), dass der Verwaltungsaufwand für die Verbuchung des Eintrittsgeldes wesentlich höher ist, als die Einnahmen, die generiert werden.

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Norbert Klüglein

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Veröffentlicht am:
03. 06. 2019
17:20 Uhr

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Norbert Klüglein

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03. 06. 2019
17:20 Uhr



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