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Coburg

Mönch soll Gäste grüßen

Seine Geschichte zeigt der Stadtteil Mönchröden künftig mit einer Statue. Deren Platz steht fest, doch für Mobilfunkmasten sucht der Bausenat noch nach dem richtigen Ort.



Künftig soll ein Benediktiner den Kreisverkehr in Mönchröden zieren. Foto: Seiler/Montage: Döbereiner
Künftig soll ein Benediktiner den Kreisverkehr in Mönchröden zieren. Foto: Seiler/Montage: Döbereiner  

Rödental - Wer künftig durch den Rödentaler Stadtteil Mönchröden fährt, wird einer neuen Gestalt mit einer Kutte und einem Buch in der Hand begegnen. Genauer gesagt einem fast drei Meter großen Mönch auf dem Kreisverkehr. "Damit wollen wir auf die Geschichte des Ortsteils mit seinem Kloster zurückblicken", erklärte CSU-Stadträtin Ingrid Ott. Sie plant für den Heimatverein die Herstellung und die Errichtung der Statue. Darüber informierte sie ihre Stadtratskollegen und Bürgermeister Marco Steiner während der Sitzung des Bausenats am Dienstag.

Der Entwurf, den sie präsentierte war noch weiß. "Er soll aber farblich originalgetreu gestaltet werden", sagte sie auf Nachfrage der Neuen Presse. So soll das Gewand des Mönches schwarz eingefärbt werden. Laut Ott seien auch die Benediktiner, die während des Mittelalters im Mönchrödener Kloster beteten und arbeiteten in der schlichten Farbe gekleidet gewesen. Seine Haare sollen ebenfalls dunkel sein. Ott meinte, dass der in wetterbeständigem Kunststoff nachempfundene Ordensbruder wahrscheinlich in Richtung Neustadt blicken und neue Gäste begrüßen soll. Sicher sei das aber noch nicht. "Zum 70. Jubiläum des Heimatvereins schenken wir der Stadt die Statue." Zum Festakt am 25. April soll es soweit sein. Finanzieren wird der Heimatverein das Projekt. Die Stadtverwaltung sorgt laut Bürgermeister Steiner für die passende Beleuchtung.

Zudem möchte die Kommune Orte im Stadtgebiet mit geringem bis gar keinem Mobilfunk-Empfang ausfindig machen. Darauf verwies Steiner und nannte die Möglichkeit durch ein Förderprogramm des Freistaats neue Sendemasten aufzustellen, um die Verbindungen zu verbessern. Die Landesregierung würde 90 Prozent der Kosten übernehmen. Ein Mast würde mit 100 000 Euro veranschlagt werden. Die Anlagen vermiete die Stadt für die kommenden sieben Jahre an die Mobilfunk-anbieter. "Die Aufgabe der Mobilfunkversorgung wird uns ein bisschen aufs Auge gedrückt", bemängelte Steiner, stieß jedoch die Überlegung an, die Abdeckung im gesamten Landkreis zu überprüfen. Deshalb möchte er erst die unterversorgten Stellen ermitteln, bevor die Masten in Abstimmung mit den Nachbarkommunen geplant werden sollen. Rolf Wohlleben, Senatsmitglied der Freien Wähler, sagte, ihm seien einige Stellen bekannt, an denen kein Empfang herrsche und nannte dabei das Feuerwehrhaus in Kipfendorf. Zudem sprach er sich für neue Sendemasten aus, da dadurch die "Lebensqualität" im Ort verbessert würde. Steiner verwies darauf, dass in der kommenden Woche jeweils ein Sendemast in Weißenbrunn und in Waldsachsen in Betrieb gehen.

Den Vorschlag die Schaltung der Ampeln der Kreuzung am Annawerk künftig durchgehend statt wie bisher von sechs bis 19 Uhr laufen zu lassen, wiesen die Senatsmitglieder ab. Gisela Böhnel von den Freien Wählern verwies darauf, dass die Kreuzung kein "Unfallschwerpunkt" ist. Steiner hingegen sagte, dass Autofahrer vielleicht auch Nachts die Ortsumgehung bevorzugen würden, um die Ampel in der Stadtmitte zu meiden.

Zudem informierte der Bürgermeister die Senatsmitglieder über den Plan eines Investors zwischen den Stadtteilen Blumenrod und Thierach einen Solarpark zu errichten. Darüber müsse aber der Stadtrat entscheiden, sagte er.

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Yannick Seiler
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Veröffentlicht am:
27. 02. 2019
18:40 Uhr

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Yannick Seiler

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27. 02. 2019
18:40 Uhr



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