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Müll am Straßenrand begünstigt Schweinepest

Die Krankheit ist eine Gefahr für die gesamte Landwirtschaft. Das Problem ist auch hausgemacht, sagt der Bauernverband.



Am Straßenrand zurück gelassener Müll fördert die Verbreitung der afrikanischen Schweinepest.	Foto: Sebastian Gollnow / dpa
Am Straßenrand zurück gelassener Müll fördert die Verbreitung der afrikanischen Schweinepest. Foto: Sebastian Gollnow / dpa  

Lautertal - Östlich von Deutschland verenden immer mehr Schweine an der Afrikanischen Schweinepest. In Tschechien sind erstmals infizierte Wildschweine außerhalb des Kerngebiets gefunden worden. In Polen gibt es einen weiteren Infektionsherd.

Dass die Krankheit eine Bedrohung für die Coburger Landwirtschaft ist, betonte Martin Flohrschütz, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands (BBV), am Montag in Lautertal. In einigen Regionen der Tschechischen Republik habe bereits ein Ernteverbot erlassen werden müssen. Das drohe auch in Deutschland, wenn sich die Schweinepest weiter verbreitet. "Jetzt liegt es auch an uns, dass sie nicht zu uns kommt", so Flohrschütz.

Die Verbreitung der Krankheit fördern Lebensmittelreste, die auf Parkplätzen oder an Straßenrändern zurück gelassen werden, erläuterte der BBV-Kreisobmann. Sie werden insbesondere für Wildschweine zur Gefahr, die damit den Erreger aufnehmen und verbreiten.

Der Bauernverband fordert deshalb Autobahn- und Straßenmeistereien auf, Müll an Parkplätzen und Fahrbahnrändern zu beseitigen. Dies sei ein wesentlicher Beitrag dafür, die Ausbreitung der Schweinepest zu verhindern. wb

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12. 02. 2018
21:09 Uhr

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