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Coburg

Mutmaßlicher Messerstecher vor Gericht

Im Oktober 2018 finden Passanten einen schwer verletzten Unbekannten im Kalenderweg. Er stirbt. Nun beginnt der Prozess.



Im Oktober vergangenen Jahres ereignete sich im Kalenderweg eine Bluttat. Am 17. Mai beginnt nun der Prozess.
Im Oktober vergangenen Jahres ereignete sich im Kalenderweg eine Bluttat. Am 17. Mai beginnt nun der Prozess.  

Coburg - Wegen Körperverletzung mit Todesfolge muss sich ein Mann ab dem 17. Mai vor der großen Strafkammer des Landgerichts Coburg verantworten. Ihm wird vorgeworfen, einen 34-jährigen Mann im Oktober vergangenen Jahres erstochen zu haben.

Wie die Neue Presse berichtete, fanden Passanten das bewusstlose Opfer auf dem Bürgersteig vor einem Anwesen im Kalenderweg. Es wies eine große Stichwunde auf und erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Zunächst war unklar, wer der Mann war. Nach einer öffentlichen Fahndung wurde er schließlich von Kollegen identifiziert. Der Mann hielt sich seit einigen Wochen in Coburg auf und war als Bauarbeiter bei einem polnischen Subunternehmen beschäftigt. Er stammt aus Libiaz in Polen, eine Kleinstadt mit rund 17 500 Einwohnern in der Nähe von Krakau.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft besuchte das spätere Opfer den Beschuldigten am 13. Oktober abends in der Wohnung im Kalenderweg. Dort hätten sie Bier und Wodka getrunken und seien später in Streit geraten.

Der Angeschuldigte soll sich abfällig über Fußballfans geäußert und gesagt haben, diese liefen immer mit einem Messer herum. Als der 34-jährige Besucher daraufhin zu erkennen gegeben habe, dass auch er mit einem Messer bewaffnet sei, soll der Angeschuldigte sich aus der Küche ebenfalls ein Messer geholt haben. Dann soll er den Besucher aufgefordert haben, sein Haus zu verlassen. Als der Mann ihn anrempelte, soll ihm der Beschuldigte das Messer ins Knie gerammt und ihm eine etwa vier Zentimeter breite und sechs Zentimeter tiefe Stichverletzung zugefügt haben. Dabei wurde auch die Kniegelenkschlagader geöffnet, was zu einer starken Blutung führte.

Der Verletzte habe sich noch aus der Wohnung schleppen können. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sei er dann zusammengebrochen und an den Folgen eines durch den Blutverlust verursachten Schocks gestorben. css

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Veröffentlicht am:
10. 05. 2019
17:00 Uhr

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10. 05. 2019
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