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Coburg

Nina Liebermann will ins Rathaus einziehen

Bei der Bürgermeisterwahl im März 2020 in der Gemeinde Itzgrund tritt Werner Thomas nicht mehr an. Die CSU schickt eine Frau ins Rennen um seine Nachfolge.



Nina Liebermann will für die CSU neue Bürgermeisterin der Gemeinde Itzgrund werden (von links): Staatssekretär a. D. Jürgen W. Heike, stellvertretender CSU-Kreisverbandsvorsitzender Sebastian Straubel, Nina Liebermann und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Günter Benning. Foto: Doris Weidner
Nina Liebermann will für die CSU neue Bürgermeisterin der Gemeinde Itzgrund werden (von links): Staatssekretär a. D. Jürgen W. Heike, stellvertretender CSU-Kreisverbandsvorsitzender Sebastian Straubel, Nina Liebermann und stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Günter Benning. Foto: Doris Weidner  

Itzgrund - Nina Liebermann aus Kaltenbrunn könnte die erste weibliche Bürgermeisterin im Landkreis Coburg werden. Bei der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes Itzgrund wurde sie am Freitagabend einstimmig dazu berufen, bei der Bürgermeisterwahl im März nächsten Jahres zu kandidieren. Sie soll, so der Wunsch der CSU-Mitglieder, die Nachfolge des aus Altersgründen ausscheidenden Amtsinhabers Werner Thomas (SPD) antreten.

Nina Liebermann ist kein unbeschriebenes kommunalpolitisches Blatt in der südlichsten Gemeinde des Landkreises Coburg. Seit 2014 gehört sie dem Gemeinderat an und wurde sogleich zur 2. Bürgermeisterin gewählt. "Ich habe mich mit den anderen Gemeinderäten, egal aus welcher Fraktion, und mit dem Bürgermeister, immer gut verstanden, wobei eine Partei oder Gruppierung für mich nie an erster Stelle stand, sondern das Gemeinwohl", ließ sie wissen.

Die 51-Jährige, die im Kaltenbrunner Familienunternehmen als Assistentin der Geschäftsleitung tätig ist, ist obendrein ehrenamtlich engagiert, so im Kirchenvorstand und in der Frauen-Union. Als künftige Aufgaben nannte Liebermann die weitere Sanierung der Itzgrundhalle, die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen, die Kindergartenerweiterung, die Teilsanierung der Schule, Straßenbaumaßnahmen und die Dorferneuerungen in Lahm und Kaltenbrunn. Auch schreibt sie sich die ärztliche und die Nahversorgung auf ihre Fahnen. Ihr Resümee: "Ich genieße den Kontakt zu Mitmenschen und freue mich, wenn ich anderen weiterhelfen und Lösungen austüfteln kann."

Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Sebastian Straubel stellte fest, dass die Kandidatin Kommunalpolitik lebe. Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Günter Benning, der sich einen Seitenhieb auf den Gegenkandidaten von SPD und Freien Wählern nicht verkneifen konnte, weil er nicht im Itzgrund wohnt, attestierte Liebermann reichlich wirtschaftliche Erfahrung. Staatssekretär a. D. Jürgen W. Heike lobte die Entscheidung des CSU-Ortsverbandes, mit Nina Liebermann eine bodenständige Kandidatin ins Rennen zu schicken.

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Doris Weidner
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Veröffentlicht am:
28. 07. 2019
20:24 Uhr

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Autor

Doris Weidner

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Veröffentlicht am:
28. 07. 2019
20:24 Uhr



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