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Seit Mittwoch wird wieder bei Ebersdorf gebaut. Die B 303 erhält eine neue Asphaltdecke. Autofahrer müssen das Gebiet weiträumig umfahren.



Im hohen Bogen fliegt der Asphalt auf den Kipper: Seit Mittwoch lässt das staatliche Bauamt die Fahrbahn der B 303 bei Ebersdorf erneuern.	Fotos: Norbert Klüglein
Im hohen Bogen fliegt der Asphalt auf den Kipper: Seit Mittwoch lässt das staatliche Bauamt die Fahrbahn der B 303 bei Ebersdorf erneuern. Fotos: Norbert Klüglein   » zu den Bildern

Ebersdorf - Da staunt der Coburger Golf-Fahrer, und der rumänische Trucker wundert sich. Bei Niederfüllbach stehen beide plötzlich vor Sperrschildern - wo sie doch eigentlich nach Kronach wollten. Seit Mittwoch ist die Bundesstraße 303 Richtung Osten nicht mehr befahrbar. Der Grund: Kurz vor Ebersdorf, an der Kreuzung von B 303 und Autobahn A 73, lässt das staatliche Bauamt Bamberg gerade die Asphaltschicht der vielbefahrenen Straße abfräsen. Außerdem wird die sogenannte Westrampe der Autobahn umgebaut - also die Abfahrt, die man befahren muss, wenn man von Norden kommt und bei Ebersdorf in Richtung Sonnefeld und Kronach abfahren will. "Die Sanierungsarbeiten werden rund sechs Wochen dauern", erklärt Jens Laußmann, der Leiter des Kronacher Servicebüros des staatlichen Bauamts.

Die Pendler, die aus dem östlichen Coburger Landkreis oder dem Raum Kronach kommen, sind seit gut einem Jahr Kummer gewohnt. Der Umbau der Anschlussstelle Ebersdorf führte in der Vergangenheit immer wieder zu Sperrungen und erforderte - vor allem zu den Hauptverkehrszeiten - viel Geduld hinter dem Steuer.

Auch jetzt empfiehlt das Staatliche Bauamt den Nutzern von B 303 und A 73 wieder, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Konkret bedeutet dies: Wer aus Coburg bzw. dem westlichen Landkreis kommt und in Richtung Kronach möchte, sollte erst einmal auf der B 4 nach Süden bis Untersiemau fahren und dann weiter auf der B 289 bis zur A 73. Hier empfiehlt das Bauamt wieder nach Norden abzubiegen und bis zur Anschlussstelle Ebersdorf zu fahren. Von dort geht es auf der B 303 weiter Richtung Sonnefeld/Kronach.

In umgekehrter Richtung ist die Umleitung etwas kürzer. Hier empfiehlt die Behörde in Sonnefeld die B 303 zu verlassen und auf der Kreisstraße CO 11 in nördlicher Richtung bis nach Kleingarnstadt zu fahren. Von dort aus geht es auf der Kreisstraße CO 13 wieder nach Süden und auf der neuen Umgehungsstraße von Ebersdorf bis zur Anschlussstelle A 73/B 303. Dann können die Autofahrer entweder in Richtung Coburg/Suhl auf die Autobahn auffahren oder auf der B 303 weiter in Richtung Grub am Forst/Coburg. Nötig ist diese Sperrung, weil der täglich von 14 000 Autos befahrene Verkehrsknotenpunkt bei Ebersdorf in den nächsten Wochen nur in eine Richtung und zwar von Ost nach West befahren werden kann.

Am Mittwoch hat nun eine große Asphaltfräse damit begonnen, den Fahrbahnbelag der B 303 zwischen der Tankstelle bei Zeickhorn und der Auffahrt zur Autobahn abzuhobeln. Die Teerdecke soll in den nächsten Wochen bis zur Einfahrt Ebersdorf-West entfernt werden, weil sie von Rissen durchzogen und durch die Bauarbeiten des letzten Jahres beschädigt worden ist. Damit werden auch die provisorischen Fahrbahnmarkierungen verschwinden, die im Dezember 2017 nach der Eröffnung der Umgehungsstraße von Ebersdorf und der neuen Nordrampe zur A 73 auf die Fahrbahn gemalt wurden. Sie hatten am Anfang für viel Verwirrung bei den Autofahrern gesorgt. "Wir werden rund 6000 Tonnen Asphalt bewegen und den Straßenbelag auf einer Fläche von 17 000 Quadratmetern erneuern", informiert Jens Laußmann.

Die Arbeiten, die jetzt begonnen haben, sind sozusagen der Anfang vom Ende. In den nächsten acht Wochen will das staatliche Bauamt den 2,4 Millionen Euro teueren Umbau der Anschlussstelle Ebersdorf abschließen. Neben der Erneuerung des Fahrbahnbelags gehören dazu auch die Freigabe der umgebauten Ostrampe zur Autobahn, also der Auffahrt in Richtung Coburg/Suhl, für all jene, die von Grub am Forst kommen. Ferner soll der Kurvenradius an der Nordrampe (Abfahrt Ebersdorf von Coburg kommend) verändert werden, damit Lastwagen besser auf die B 303 auffahren können.

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Norbert Klüglein

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Veröffentlicht am:
16. 05. 2018
18:52 Uhr

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Norbert Klüglein

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16. 05. 2018
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