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"Pro Coburg" will wachsen

Mehr Mandate und ein Masterplan für städtische Investitionen: Die Pläne der Gruppierung sind durchaus ambitioniert.



"Pro Coburg" will wachsen
"Pro Coburg" will wachsen  

Coburg - Als überparteiliche Gruppierung ist "Pro Coburg" nur in der Vestestadt politisch aktiv und tritt somit auch nicht bei der Landtagswahl an. Stattdessen richtet die Wählergemeinschaft bereits ihren Blick auf die Kommunalwahlen 2020, wie bei der Hauptversammlung am Mittwochabend deutlich wurde.

"Pro Coburg", nach den Worten des Vorsitzenden Jürgen Heeb "die Stimme der Vernunft im Stadtrat", möchte nach der nächsten Kommunalwahl mehr Stadträte als bislang das Trio Heeb, Horst Geuther und Peter Kammerscheid stellen. Die Wählergemeinschaft sieht sich auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen. Helfen sollen nicht zuletzt eine Reihe in Coburg namhafter Neumitglieder wie Radio-1-Redaktionsleiter und städtischer Kinderbeauftragter Thomas Apfel oder der Geschäftsführer von SÜC/dacor Uwe Meyer (Neue Presse vom 11. Oktober). Auch einen Oberbürgermeisterkandidaten werde "Pro Coburg" nominieren, so Heeb. Dies soll im Herbst 2019 geschehen.

Eine Sanierung des Kongresshauses erachtet Peter Kammerscheid als wenig sinnvoll. Er verwies auf den vom Stadtrat beschlossenen Ausbau der früheren Pakethalle am Güterbahnhof sowie das Globe Theater, das nach der Nutzung als Interimsspielstätte des Landestheaters ebenfalls für Veranstaltungen zur Verfügung stehe. Das Areal am Güterbahnhof werde die Attraktivität Coburgs weiter erhöhen, so Kammerscheid. Schon heute sei die Stadt für Investoren interessant. Der Stadtrat nannte als Beispiel das geplante Hotel am Sonntagsanger auf dem ehemaligen Gelände der Firma Wormser. Nach dem Abriss der Angerturnhalle stehe eine weitere Fläche für Bebauung zur Verfügung, die ebenfalls für einen Hotelbetrieb attraktiv sein könnte. "Coburg braucht einen Masterplan für Investitionen", forderte Jürgen Heeb. Dank sprudelnder Steuerquellen habe sich die finanzielle Lage der Stadt wieder entspannt. Das heiße freilich nicht, Geld mit der Gießkanne auszugeben, sondern nachhaltig zu wirtschaften. Eine sinnvolle und nachhaltige Investition ist für Heeb die bislang zu den Akten gelegte Sporthalle am Floßanger. Dieses Vorhaben solle wieder aufgenommen werden, denn der Bedarf sei da. Dringenden Bedarf für einen Parkplatz für Zugfahrer am Bahnhof sieht Horst Geuther. Die Stadt habe mit der Bahn aber auch einen schwierigen Verhandlungspartner. "Es liegt bestimmt nicht an der Stadt, dass es nicht vorangeht", meinte Geuther.

Peter Kammerscheid zog eine positive Bilanz der Stadtratsarbeit, auch wenn nicht alle Anträge von Pro Coburg eine Mehrheit fanden. Erfolgreich seien die Vertreter der Wählergemeinschaft bei der Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes sowie bei der Wiedereinführung des Beirats für Baukultur gewesen. Starkmachen wolle man sich für die Einführung von Hol- und Bringzonen an Schulen, die Entwicklung von Steinwegvorstadt und Güterbahnhofareal sowie die Elektromobilität.

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Mathias Mathes
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Veröffentlicht am:
11. 10. 2018
17:40 Uhr

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11. 10. 2018
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