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Coburg

Regiomed fehlen 27 Millionen Euro

Der Regiomed Klinikverbund hat im Jahr 2018 einen Verlust von 22 Millionen Euro eingefahren.



Regiomed Coburg. Regiomed Coburg.
Regiomed Coburg.   Foto: Archiv/Rosenbusch

Coburg - Dies teilte der von mehreren Landkreisen getragenen Konzern am Mittwoch in einer Presseerklärung mit. Demnach wies die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Wirtschaftsplan 2018 noch einen Gewinn in Höhe von fünf Millionen Euro ausgewiesen hatte. Der Plan wurde damit um 27 Millionen Euro verfehlt. "Es ist gut, dass jetzt alle Themen auf dem Tisch sind und wir nun nach vorne blicken können", so Aufsichtsratsvorsitzender Hans-Peter Schmitz. Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke, der seit 1. Juni im Amt ist, rechnet für 2019 mit einem Verlust von 14,7 Millionen Euro. Desweiteren wurde ein erster Fünfjahresplan vorgestellt. So will Regiomed spätestens 2023 wieder schwarze Zahlen schreiben. "Wir müssen den Sanierungs- und Konsolidierungskurs nachhaltig gestalten. Schnelle Erfolge bringen uns in dieser Situation wenig", betont Schmidtke in der Erklärung. Zwischenzeitlich soll es ein umfassendes Maßnahmenpaket für alle Einrichtungen geben. Neben Sofortmaßnahmen zur Kostenreduzierung werden auch Erlössteigerungen und strukturelle Veränderungen geplant. "Es steht alles auf dem Prüfstand", so Schmidtke. Zum jetzigen Zeitpunkt könne es keine Denkverbote geben. Laut Schmidtke wurde ein Projekt zur Weiterentwicklung der Medizinentwicklungs- und Medizinstrategie aufgelegt. "Mir geht es ausschließlich um die bestmögliche Versorgung der Patienten der Region, und dafür müssen wir die ambulante und stationäre Versorgung neu denken. Alle Verantwortungsträger sollen bei der Gestaltung neuer Strukturen mitwirken." Wirtschaftlichkeit und qualitativ hochwertige Versorgung sei dabei keineswegs ein Widerspruch.

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Veröffentlicht am:
03. 07. 2019
18:48 Uhr

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Veröffentlicht am:
03. 07. 2019
18:48 Uhr



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