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Coburg

Ruppenstein soll Rathauschef werden

Die Freien Wähler im Itzgrund nominieren den 37-Jährigen als ihren Bürgermeisterkandidaten. Jetzt soll die SPD nachziehen.



Dirk Ruppenstein (links) dankte dem FW-Vorsitzenden Matthias Bauer, dass ihm die Freien Wähler Itzgrund ihr Vertrauen so deutlich schenkten. Foto: Karbach
Dirk Ruppenstein (links) dankte dem FW-Vorsitzenden Matthias Bauer, dass ihm die Freien Wähler Itzgrund ihr Vertrauen so deutlich schenkten. Foto: Karbach  

Itzgrund - Der erste Schritt ist getan. Bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler (FW) Itzgrund in Kaltenbrunn wurde Dirk Ruppenstein einstimmig nominiert. Der 37-Jährige ist damit der Bürgermeisterkandidat der Wählergruppe für die Kommunalwahlen am 15. März 2020. Nun wartet alles nur noch auf die Zustimmung der SPD, die auch Ruppenstein vorgeschlagen hat. Deren Nominierungsversammlung findet am 18. Juni statt.

Wie Vorsitzender Matthias Bauer (FW) eingangs erläutert, fallen in der südlichsten Landkreis-Gemeinde Coburgs zwei wichtige Politiker weg Bürgermeister Werner Thomas hört ebenso auf wie geschäftsführender Beamter Dieter Scherbel. Der Kämmerer der Gemeinde, Ruppenstein, sei nicht nur mit den Zahlen vertraut und daher fachlich geeignet. Dadurch, dass der Bürgermeisterkandidat parteilos ist und auch bleiben will, gehe man davon aus, dass er allen Gruppierungen gegenüber neutral bleibt, gibt sich der Vorsitzende optimistisch.

Locker stellt sich der neue Hoffnungsträger im Itzgrund der Versammlung vor. "Es sind noch 254 Tage bis zur Wahl am 15. März 2020. An diesem Tag würde ich gerne von der Exekutive in die Legislative wechseln." Dafür bittet er die Versammlung um Unterstützung. Im Rathaus, bei der guten Verwaltung, würde es ihm Spaß machen zu arbeiten, um auch einiges gestalten zu können.

Dirk Ruppenstein wurde in Coburg geboren. Er besuchte das Ernestinum, um anschließend in die Bundeswehr einzutreten. Die Stationen waren Ebern, Veitshöchheim und Volkach - vom Rekruten bis zum Stabsunteroffizier. Eine besondere Aufgabe war für ihn ein dreimonatiger Einsatz in Afghanistan, der ihm für seinen weiteren Lebensweg einiges mitgegeben habe, stellt er fest. Beim Bund legte er auch die Prüfung zum Verwaltungs-Fachangestellten ab. Im Jahr 2007 begann dann sein Weg in der Gemeinde Itzgrund.

Ruppenstein lebt mit seiner Lebensgefährtin in Coburg. Und hier möchte er weiterhin wohnen. Auf eine gezielte Frage antwortete er: "Warum soll nicht jemand von außerhalb Bürgermeister werden?"

Über das entgegengebrachte Vertrauen zeigte sich Ruppenstein "mehr als zufrieden". Als parteiloser Bürgermeisterkandidat, sehe er eine große Chance fraktionsübergreifend sein Fachwissen zum Wohl der Gemeinde einbringen zu können.

Autor

Norbert Karbach
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
05. 07. 2019
15:46 Uhr

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Norbert Karbach

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Veröffentlicht am:
05. 07. 2019
15:46 Uhr



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