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Coburg

Schule steht Umzug bevor

Wenn das Gebäude in der Heubischer Straße saniert wird, soll der Unterricht im jetzigen Interims-Rathaus stattfinden. Doch auch das muss erst frei und dafür umgebaut werden.



Die Grundschule an der Heubischer Straße erfährt eine Totalsanierung, die voraussichtlich bis Ende 2022 andauern wird. Foto: Tischer
Die Grundschule an der Heubischer Straße erfährt eine Totalsanierung, die voraussichtlich bis Ende 2022 andauern wird. Foto: Tischer  

Neustadt - Die Sanierung der Grundschule an der Heubischer Straße könnte starten. Mit dem einstimmigen Beschluss über die Auslagerung des Schulbetriebs gab der Stadtrat jedenfalls schon einmal grünes Licht, sodass die Kinder bis 31. Dezember 2022 wieder in ihr angestammtes Schulhaus zurückziehen sollten.

Natürlich können die Baumaßnahmen erst beginnen, wenn die Stadtverwaltung aus dem Interims-Rathaus in der Austraße auszieht. Denn dorthin sollen dann die rund 230 Schüler umziehen. Das könnte dann im Frühjahr 2020 der Fall sein. Nach Befragung aller anderen Schulen in Neustadt bezüglich freier Räume und negativer Auskunft wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Bei allen außerhalb Neustadt gelegenen Ausweichmöglichkeiten gibt es Probleme mit dem pünktlichen Unterrichtsbeginn, da Busse von Neustadt nach Sonneberg, Rödental oder gar Dörfles-Esbach erst nach Unterrichtsbeginn in den anderen Schulen verfügbar sind. Das bedeutet, dass der Unterrichtsbeginn je nach Entfernung bis auf 8.30 Uhr verlegt werden müsste. Dagegen könnte die Schule in Gänze in den Räumen in der Austraße Platz finden, wobei die Räumlichkeiten zu Klassenzimmern umgebaut werden müssen, betonte Hauptamtsleiter Ulrich Wolf. An beiden Gebäudeenden müssen Fluchttreppen aufgestellt und die entsprechenden Zugänge in der Außenmauer geschaffen werden. Gravierend wird es bei Schulbeginn und -ende. Denn die Kinder dürfen das angrenzende Werksgelände nicht betreten: Zu gefährlich aufgrund von Stapler- und Lkw-Verkehr, sagt der Vermieter der Immobilie. Deshalb werden die Schulbusse an der Austraße halten und die Kinder werden durch ein mit Bauzaunelementen abgesperrten Bereich bis zum ebenfalls abgesperrten Bereich gehen.

Um die Anfahrt von Eltern zu minimieren, erhalten für die Dauer der Auslagerung auch Kinder ohne Beförderungsanspruch eine Fahrkarte. "Die genauen Zusteigepunkte werden noch festgelegt und den Eltern rechtzeitig mitgeteilt", beruhigt Wolf, wohlwissend, dass auch diese Lösung eben eine Notlösung ist. "Aber sie ist eben zeitlich begrenzt und die beste aller geprüften Möglichkeiten", unterstreicht auch Oberbürgermeister Frank Rebhan. Die von der Stadt durchgeführten Umbauten an den Nottreppen sowie am Zaun der Firma Prysmian bzw. am Zaun zur Austraße werden nach Nutzungsende zurückgebaut. Gleiches gilt für die Absperrung des angedachten Schulhofs mit einem Tor, dem Rückbau der Schließanlage und dem Abtransport der beiden Toilettencontainer. Die Nachmittagsbetreuung (findet im Familienzentrum statt. Dort wird eine Fluchttreppe eingebaut. Außerdem werden eine leistungsfähige Industriespülmaschine sowie ein neuer Backofen angeschafft. Einmalige Kosten entstehen für die Stadt für die Auslagerung in Höhe von 214 000 Euro, hinzu kämen laut Wolf jährliche Kosten von 67 500 Euro.

Autor

Peter Tischer
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Veröffentlicht am:
28. 05. 2019
17:20 Uhr

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Peter Tischer

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Veröffentlicht am:
28. 05. 2019
17:20 Uhr



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