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Coburg

Seßlach freut sich über Geldsegen

Gute Nachrichten gab es vom Kämmerer: Die Stadt kann ihren Vermögenshaushalt aufstocken.



Seßlach - Wenn ein Nachtragshaushalt nötig wird, hängt dies meistens damit zusammen, dass eine Kommune mehr Geld ausgeben muss, als ursprünglich geplant war. Nicht so in Seßlach. Kämmerer Fabian Leppert informierte den Stadtrat am Dienstagabend, dass die Stadt im laufenden Jahr im Verwaltungshaushalt mit Mehreinnahmen von 69 000 Euro rechnen kann. Dieser Summe stehen Mindereinnahmen von 4000 Euro und Mehrausgaben von 14 000 Euro gegenüber, sodass die Zuführung zum Vermögenshaushalt um 51 000 Euro auf 1,651 Millionen Euro steigen wird. Der Vermögenshaushalt schlägt den Ausführungen des Kämmerers zu Folge mit Mehreinnahmen von 436 000 Euro, Mindereinnahmen von 58 500 Euro, Mehrausgaben in Höhe von 407 200 Euro und Minderausgaben von 136 000 Euro zu Buche. Daraus resultiert eine Rücklagenzuführung von 106 300 Euro. Fabian Leppert erläuterte, dass in den Jahren 2020 und 2021 eine Rücklagenentnahme von 409 300 Euro vorgesehen ist. "Um keine Neuverschuldung zu verursachen, müssen aus dem diesjährigen Überschuss 99 700 Euro entnommen werden", betonte Leppert. "Wir werden das Geld für die geplanten Investitionen noch dringend benötigten", prophezeite Bürgermeister Maximilian Neeb. Der Nachtraghaushalt wurde einstimmig verabschiedet.

Ohne Diskussion kam das Gremium dem Antrag des Arbeitskreises Sport nach, das Budget für die Ausrichtung der Stadtmeisterehrung von 500 auf 750 Euro zu erhöhen. Für Bürgermeister Neeb stand es außer Frage, die Vereine nicht auf den Kosten der Veranstaltung sitzen zu lassen. "Wir sind froh, dass unsere Vereine die Stadtmeisterehrung durchführen", betonte Neeb.

Nachdem der Rastplatz an der B 303 bei Oberelldorf nach dem Ausbau der Straße nicht mehr vorhanden ist, regte Manfred Eichler (CSU) an, dort wieder eine solche Anlage zu erstellen. Carsten Höllein (SPD) mahnte den Ausbau der Bushaltestelle bei Dietersdorf an. Er erinnerte, dass ein entsprechender Antrag bereits schon 2015 gestellt wurde. Neeb erläuterte, dass der Ausbau noch nicht angegangen wurde, da man auf ein Signal aus dem Landratsamt warte, ob es von dort Zuschüsse gibt. Geschäftsführer Bernd Vogt ergänzte, dass nach seiner Meinung keine 10 000 Euro reichen würden, um die Haltestelle barrierefrei zu ertüchtigen. Kritik übte Höllein an der Terminierung durch das Landratsamt zur Freigabe der Brücke bei Gemünda. "Wenn man die Bevölkerung einlädt, ist es unmöglich als Uhrzeit 12.30 Uhr festzulegen", meinte er im Hinblick darauf, dass die meisten Bürger zu dieser Zeit arbeiten müssen.

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Martin Rebhan
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Veröffentlicht am:
16. 10. 2019
17:14 Uhr

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Autor

Martin Rebhan

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Veröffentlicht am:
16. 10. 2019
17:14 Uhr



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