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Coburg

Sicher ins Neubaugebiet

Bei der Bürgerversammlung in Meilschnitz ist mal wieder der Straßenverkehr ein Thema. Vor allem will man Rasern das Handwerk legen. Die Stadt hat dafür bereits Vorkehrungen getroffen.



Der Ortseingang von Meilschnitz soll noch Beleuchtung und Markierungen erhalten. Letzteres soll auch dazu führen, dass zum einen die Geschwindigkeit gedrosselt wird, zum anderen mehr Sicherheit für Radler und Fußgänger gewährleistet ist. Foto: Tischer
Der Ortseingang von Meilschnitz soll noch Beleuchtung und Markierungen erhalten. Letzteres soll auch dazu führen, dass zum einen die Geschwindigkeit gedrosselt wird, zum anderen mehr Sicherheit für Radler und Fußgänger gewährleistet ist. Foto: Tischer  

Meilschnitz - Rekordverdächtig viele Meilschnitzer hatten sich jüngst zur Bürgerversammlung eingefunden. Der Saal der Gaststätte Gunsenheimer war nicht nur voll besetzt, viele Meilschnitzer taten auch ganz offen ihre Wünsche, Anregungen und Beschwerden kund. Dabei war der Straßenverkehr wieder ein Hauptthema. Ortsbetreuer Fredy Hellmann zeigte auf, dass man die Einmündung ins Neubaugebiet entschärfen müsse. Verkehrssachbearbeiter Detlef Heerlein beruhigte aber sogleich. Die Baumaßnahme sei noch nicht abgeschlossen und erhalte noch Beleuchtung und Sperrflächenmarkierungen. "Ziel des Verkehrsteilers ist es doch, dass dadurch auch die Geschwindigkeit gedrosselt wird", gab Heerlein vor. Dies müsste auch von Effelder kommend geschehen, hieß es aus der Bürgerschaft. Man wünsche sich hier solche Geschwindigkeitsmessanlagen, wie sie derzeit in Haarbrücken stehen. Oberbürgermeister Frank Rebhan versprach dann auch: "Meilschnitz wird als nächstes drankommen, diese Anlagen wirken aber nur temporär."

"Das Bankett zwischen Mürschnitz und Meilschnitz hält nicht und muss immer wieder nachgebessert werden", erläuterte Bauhofleiter Gerhard Reh. "Wenn man die Straße breiter ausbauen würde, dann hätte Meilschnitz noch mehr Verkehr, und es würde noch schneller gefahren", warnte Rebhan vor diesem Schritt. Ein Geh- und Radweg zwischen Meilschnitz und Wildenheid erschien dem Stadtoberhaupt sinnvoll. "Die Verwaltung hat schon Ja dazu gesagt, aber wir müssen den Entscheid des Stadtrats abwarten, und dann wäre mit einem Baubeginn frühestens 2021 zu rechnen", so Rebhan.

Für eine zusätzliche Bushaltestelle im Bereich der Einmündung ins Neubaugebiet 3. Bauabschnitt würden Gespräche mit der OVG in Sonneberg geführt, erläuterte Heerlein. Zudem werde, so der Bedarf vorliege, auch Gespräche in Sachen Erweiterung blaue Linie geführt, die bislang nur an Schultagen verkehrt. "Allerdings wurde die rote Linie über Meilschnitz eingestellt, weil eben gerade die Frequenz nicht vorhanden war", informierte er weiter.

Einer Bio-Tonne erteilte Rebhan eine Absage, weil zu einen im ländlichen Bereich fast alle Hausbesitzer eine Kompostierung hätten und die Bio-Tonne zum anderen nicht billiger sei, wie auch Kämmerer Rainer Schmiedeknecht erläuterte. "Der Müll ist gebührenfinanziert und somit zahlt jeder", ergänzte Rebhan. In diesem Zusammenhang sagte Rebhan der illegalen Müllentsorgung den Kampf an: "Wir lassen gerade eine neue Müllverordnung erstellen, die ein Fehlverhalten mit drastischen Strafen belegt."

Ein Defibrillator sei für Meilschnitz durchaus denkbar. Allerdings sei hier, so das Stadtoberhaupt "nicht die Kommune zuständig". Gespräche würden hier beispielsweise mit der Feuerwehr anberaumt. "Als nächstes werden die Bergdörfer einen Defi bekommen", so Rebhan. Die Briefwahlunterlagen seien korrekt (Neue Presse vom 12. Februar), können aber frühestens dann zurückgeschickt werden, wenn die Unterlagen für die Kreistagswahl vorliegen, bat Wahlleiter Heerlein um Geduld. Der Leiter der Bauverwaltung, Frank Röser, zeigte in seinem Vortrag auf, dass das Bauvorhaben in der Märchenschau wohl im Herbst starten könnte, die Grundschule an der Heubischer Straße werde für die Zeit des Umbaus in die Austraße ziehen.

Am Sonntag, 23. Februar, gibt es einen "Tag des offenen Rathauses". Von 13 bis 16 Uhr lädt die Stadt ein, sich ein Bild von den Umbaumaßnahmen zu machen. Mittlerweile beginnt schon der Umzug vom Interimsrathaus in der Austraße zurück in die Georg-Langbein-Straße. "Wir wollen bis Ende März fertig sein", gab Rebhan bekannt.

Die eigentliche Einweihung des Rathauses erfolgt nach Fertigstellung der Mediathek.

Autor

Peter Tischer
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Veröffentlicht am:
14. 02. 2020
16:22 Uhr

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Peter Tischer

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14. 02. 2020
16:22 Uhr



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