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Sperrung: B4 bekommt neue Fahrbahn

Autofahrer aufgepasst: Die B4 zwischen Untersiemau und Kaltenbrunn ist schon bald voll gesperrt.



Neue Asphaltschicht für die B 4: Verkehrsteilnehmer müssen sich in den kommenden Wochen auf Einschränkungen einstellen. Damit die Sanierung am 20. August starten kann, sind die Arbeiten zur Optimierung der Radweg-Unterführung bei Großheirath (Foto) bereits in vollem Gange.	Foto: Christoph Scheppe
Neue Asphaltschicht für die B 4: Verkehrsteilnehmer müssen sich in den kommenden Wochen auf Einschränkungen einstellen. Damit die Sanierung am 20. August starten kann, sind die Arbeiten zur Optimierung der Radweg-Unterführung bei Großheirath (Foto) bereits in vollem Gange. Foto: Christoph Scheppe   » zu den Bildern

Untersiemau/Kaltenbrunn - Bauarbeiten unter Vollsperrung, Umwege durch Umleitungen: Verkehrsteilnehmer müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen, wenn vom 20. August bis voraussichtlich 9. November die B 4-Fahrbahn zwischen Untersiemau und Kaltenbrunn komplett erneuert wird. Die Maßnahme sei erforderlich, weil sich seit der letzten Sanierung vor 20 Jahren inzwischen wieder Risse und Spurrillen gebildet haben und das Staatliche Bauamt Bamberg zum Handeln zwingen, informierte Straßenbau-Sachgebietsleiter Günter Engelhardt am Mittwoch im Kaltenbrunner Rathaus.

Sanierung kostet 3,7 Millionen Euro

Die Fahrbahnerneuerung der B 4 zwischen Untersiemau und Kaltenbrunn kostet nach Angaben des Staatlichen Bauamts Bamberg rund 3,7 Millionen Euro.

 

Nach Inbetriebnahme der A 73 ist das Verkehrsaufkommen auf der B 4 zwischen Coburg und Bamberg deutlich zurückgegangen. Aktuell liegt die Frequenz bei rund 4800 Fahrzeugen/24 Stunden. Damit rangiert sie deutlich unter dem Landesdurchschnitt (8000 Kfz) und gehört zu den weniger belasteten Bundesstraßen in Bayern.

 

Die Arbeiten auf dem 7,9 Kilometer langen B 4-Abschnitt werden in drei Etappen ( siehe Grafik ) unter Vollsperrung durchgeführt. Vollsperrung deshalb, weil inzwischen nicht nur arbeitsschutzrechtliche Vorschriften deutlich verschärft wurden, sondern so ein zügiger und termingerechter Ausbau möglich sei, erläuterte Engelhardt. Als weiteren Vorteil nannte er den Wegfall der sogenannten Mittelnaht: "Wir können beide Fahrstreifen in einem Zug asphaltieren. Dadurch verbessert sich die Ausbauqualität und Lebensdauer deutlich."

 

Den Auftakt bildet vom 20. August bis 21. September der Teilabschnitt zwischen Untersiemau (Bereich B 4/B 289) und Rossach. Wie in den anderen Etappen steht zunächst das Abfräsen und Entsorgen des alten Asphaltbelags an. Der wird durch eine acht Zentimeter dicke Binde- und eine vier Zentimeter starke Deckschicht ersetzt. Letztere bestehe aus lärmminderndem Asphalt, sagte Günter Engelhardt. Wenngleich die Querung zwischen Großheirath und Buchenrod gesperrt werden müsse, sei dies ein weniger problematischer Bauabschnitt, da die Umleitung über die alte B 4 erfolgen könne. Eigentlich sollte in diesem Jahr auch die CO 12 - also die alte B 4 - erneuert werden. Mit Rücksicht auf die B 4-Sanierung verzichtete das Landratsamt jedoch auf die Maßnahme. "Sonst wären wir nur noch aus der Luft zu erreichen", scherzte der Großheirather Bürgermeister Udo Siegel.

Wesentlich komplizierter gestaltet sich hingegen die Umleitungssituation bei der B 4-Erneuerung zwischen Rossach und Gleußen-Süd. In diesem Bereich finden die Bauarbeiten zwischen 21. September und 22. Oktober statt. Weil es kein adäquates Straßennetz gibt, führt an einer großräumigen Umleitung kein Weg vorbei. Wer aus Richtung Bamberg kommend nach Coburg will, muss zunächst über Gleußen, Herreth, Unnersdorf zur A 73-Anschlussstelle Bad Staffelstein und von dort über die Autobahn nach Untersiemau fahren. Diese Strecke gilt in umgekehrter Reihenfolge für die Verkehrsteilnehmer, die von Coburg in Richtung Bamberg unterwegs sind.

Den vorläufigen Abschluss bildet die Sanierung zwischen Gleußen-Süd und Kaltenbrunn-Nord, die zwischen dem 22. Oktober und 9. November erfolgt. Voraussichtlich werden die Arbeiten in diesem Abschnitt bei halbseitiger Sperrung und Ampelregelung durchgeführt. Der Ausbau zwischen Kaltenbrunn-Nord und Kaltenbrunn-Süd stehe zu einem späteren Zeitpunkt an, teilte Günter Engelhardt ("Frühestens 2019, eher 2020") mit.

Polizei, Straßenbauamt und Gemeinde Itzgrund appellieren an die Verkehrsteilnehmer, den ausgeschilderten Umleitungen Folge zu leisten. "Es gibt zwar auch Feldwege, aber deren Nutzung zieht oftmals erhebliche Beschädigungen nach sich, deren Beseitigung die Gemeindekasse belasten", hofft Bürgermeister Werner Thomas auf ein Einhalten der "Spielregeln". Oliver Proft, Verkehrs-Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Coburg, kündigte verstärkte Kontrollen an.

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Christoph Scheppe

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Veröffentlicht am:
08. 08. 2018
13:14 Uhr

Aktualisiert am:
08. 08. 2018
19:52 Uhr

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Christoph Scheppe

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