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Coburg

"Spielzeit" bringt die Stadt zum Klingen

Fünf Klaviere warten in den nächsten vier Wochen im Stadtgebiet auf Musizier-Willige. Damit verfolgt der Sängerkreis einen bestimmten Plan.



Fünf Klaviere stehen in Coburg vier Wochen lang für jedermann zum Musizieren bereit - zum Beispiel am Marktplatz, wo Organist Walter Dorn in die Tasten griff, beobachtet von Vorsitzendem Jens Uwe Peter vom Sängerkreis und Künstlerin Gisela Pröls-Beck.
Fünf Klaviere stehen in Coburg vier Wochen lang für jedermann zum Musizieren bereit - zum Beispiel am Marktplatz, wo Organist Walter Dorn in die Tasten griff, beobachtet von Vorsitzendem Jens Uwe Peter vom Sängerkreis und Künstlerin Gisela Pröls-Beck.  

Coburg - "Am Wochenende hat die heiße Phase unseres Projekts ‚Spielzeit‘ des Sängerkreises Coburg-Lichtenfels-Kronach im Fränkischen Sängerbund begonnen. Vier Wochen lang werden fünf Klaviere an prägnanten Stellen im Stadtgebiet von Coburg für jedermann zum Spielen bereitstehen", verkündete Jens-Uwe Peter. Standorte sind bis zum verkaufsoffenen Sonntag am 6. Oktober der Marktplatz, der Steinweg hinter dem Spitaltor, der Brunnen am Albertsplatz, die Eingangshalle im Bahnhofsgebäude sowie das Palmenhaus im Rosengarten. Unterstützt wird das Projekt von der SÜC und von der VR-Bank Coburg.

"Unser Ziel ist es, Musik an die Leute zu bringen und die vorbeikommenden Menschen zu animieren, selbst Klavier zu spielen", sagte Peter am Samstag bei der Präsentation auf dem Marktplatz. Als Hintergrund dafür wertet er den Aspekt der Nachhaltigkeit. Es gelte, Musizieren am Instrument und Mitsingen in den öffentlichen Raum zu verlagern sowie Kunst und Kultur zu vereinen. Die Klaviere wurden von den Künstlern Gisela Pröls-Beck, Anura Thamardt und Johannes Constantin Titze sowie Mitgliedern des Jugend- und Kulturzentrums Domino und des Coburger Design-Forums farblich auffällig gestaltet, so dass sie den Passanten ins Auge stechen.

"In Weltmetropolen ist das schon seit längerem gang und gäbe", sagt Gisela Pröls-Beck, die das Klavier am Markt in den Farben und mit Motiven der Stadt Coburg versehen hat. "Der Musikliebhaber, der spontan in die Tasten greift, kommt häufig in Kontakt mit anderen Personen, und es wird miteinander kommuniziert. Als ich das Klavier im Bahnhof mit Klebeband gestaltet habe, gesellten sich Jugendliche aus Bad Rodach zu mir. Wir haben gefachsimpelt, bevor sie die Heimfahrt mit dem Zug angetreten haben", berichtet Titze.

Die Instrumente stehen täglich von 9.30 Uhr bis in die Abendstunden für jeden zur Verfügung. Bei Regen oder über Nacht werden sie abgedeckt. Nach Beendigung des Projekts wird sie der Sängerkreis an gemeinnützige Verbände, Vereine oder an Kindergärten spenden.

"Spielen Sie auf einem unserer Klaviere, hören Sie anderen Menschen auf der Straße zu oder erleben Sie spontan eine Künstlergruppe aus der Region", lautet die Botschaft des Projekts "Spielzeit", wie Jens Uwe Peter betonte.

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Hans Haberzettl
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Veröffentlicht am:
09. 09. 2019
17:04 Uhr

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Hans Haberzettl

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Veröffentlicht am:
09. 09. 2019
17:04 Uhr



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